Tuesday, 6 December 2005

*Beim Chitaliener um die Ecke*

Also, ich war mal mit Italienern Chinesisch essen. Das ist jetzt schon eine ganze Weile her, denn das tief greifende Ereignis fand während meines Italienaufenthaltes statt. Trotzdem erinnere ich mich als wäre es gestern gewesen. So ein Restaurantbesuch ist nämlich nicht leicht für den gewöhnlichen Italiener, ohne Scheiß, die machen so was nicht allzu oft. Die heimische Küche ist einfach viel zu gut, als dass sie ihren Hunger irgendwelchen merkwürdigen und fremdartigen Speisen anvertrauen würden. Doch an diesem gewissen Tage wollten meine neu gewonnenen italienischen Bekannten mal etwas Besonderes machen.
Was in dem Restaurant auf der Speisekarte stand, möchte ich den Lesern hier natürlich nicht vorenthalten. Als erstes fielen meine Augen auf *trommelwirbel* Tortellini. Aaaaaaah ja. An die Füllung kann ich mich leider nicht mehr erinnern, aber ich bin mir sicher, dass sie nicht aus Ente kross bestand. Gut, es gab ja auch die altbekannten Glasnudeln und den immerguten Eierreis, allerdings in Kombination mit Zucchini und Aubergine, was mir irgendwie schon wieder spanisch italienisch vorkam. Nun denn, ich fand trotzdem ein leckeres und halbwegs asiatisch klingendes Gericht, das zu meiner praktikantischen und studentischen Freude auch einen enorm günstigen Preis hatte. Meine Bekannten waren alle ganz aufgeregt und konnten sich überhaupt nicht entscheiden. Sooooo viel „neues“ auf einmal. Nach einer endlosen Stunden des Hin- und Herberatens bestellten sie dann einfach alles quer durch die Karte. Ich lächelte nur müde, kenne ich doch die Portionen in solchen Restaurants.
Kenne ich sie? Nein! Während ich vor meiner Mini-Portion saß, begann ich zu verstehen, warum mein Essen so billig war.
Ja, nun bin auch ich klüger. Die ausländischen Restaurants haben sich dem italienischen Essensstil angepasst. Das heißt, die Portionen sind um einiges kleiner als in Deutschland, weil Italiener Antipasto, Primo und Secondo essen. Wenn der Magenumfang mitspielt, kann selbstverständlich noch das Dolce folgen. Anschließender Caffé und Schnaps sind sowieso ein Muss.
Abgesehen von dem damaligen Schock (und HUNGER) finde ich das alles sehr gut! Denn so kann man von vielen verschiedenen Gerichten kosten ohne zu platzen (Herr Sokrates wird mir da zustimmen).
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