gedichtet

Monday, 18 January 2010

Zuckerbrot und Peitsche

Gib mir schmackhafte Worte, honigsüß und zuckrig. Lass sie kleben in meinem Ohr. Honig, der durch die Venen rinnt. Zucker, der die Mundwinkel hebt, gute Laune macht. Gib mir nicht zu viel. Diabetes ist ungesund. Genießen möchte ich. Hach ja. Säusel, aber nicht zu kräftig. Gib mir nur einen Hauch. Eine kleine Zuckerwattenwolke, nicht den ganzen Himmel. Aber bitte fütter mich. Lass mich nicht verhungern.

Thursday, 14 January 2010

dolce vita

Leben in bella Italia
Ist immer ein bisschen wie schweben
Volare weit weg von Germania
Genießen den Wein und das Leben

Cielo azzurro und Sonne pur
Und dann noch ein paar Komplimente
Für Herz und Seele `ne wahre Kur
Dolce vita - naturalmente

Monday, 14 September 2009

...

Cali hat den Freund verlassen
war sehr schwer, doch musste sein
Strafe sollte sie gleich lassen
erste Radtour ganz allein
großer Fall nach kleinem Stein
gerutscht auf Knien, welch Eleganz
weiße Hose, blutig Ranz.

Thursday, 10 September 2009

(bei dem Herren musste ich an Signor Twoblog denken)

Am großen See hat er gefunden
eine kleine Ruheoase
Bleiben würd‘ er dort für Stunden
Und genießen diese Phase
Sich von Gedanken treiben lassen
Sich Dem Wiegen der Wellen anpassen

(Alle Sorgen fallen lassen)


SDC11310

Thursday, 15 May 2008

...

Lange nicht mehr hier gedichtet,
keine Schwermut, keine Klage,
da die Zeit langsam vernichtet,
was ich in meinem Herz'n trage.

Tief saß dort die Traurigkeit,
färbte Tage schwarz wie Nächte,
nun macht nur noch Wut sich breit,
doch auch sie stirbt ohne Rechte.

Ich schau nach vorn, sehe Licht,
liebe jeden Tag des Lebens,
hoffe sehr, der Schein trügt nicht
und ich wünsche nichts vergebens.

-by caliente 2008-

Wednesday, 14 November 2007

...

Wieder-Belichtung-von-DSCI3236


Draußen geht die Welt zugrunde,
es wütet, stürmt und tobt.
Kalter Hauch in aller Munde,
der Winter ungelobt.

Lieblicher im letzten Jahr:
Sonne im November.
Außerdem war Er noch da,
Bald nur noch ein Fremder.

by Caliente 2007

andere Version dort

Monday, 29 October 2007

Blogoesie II

Lange gab es keinen Reim,
drum sollte es nun wieder sein.
Erinnert Ihr Euch noch daran?
Dann fang ich jetzt von vorne an:

Der Baron am Boden liegt,
die Tilak aber zu ihm fliegt,
trotz Flugangst ist sie schnell bei ihm
statt rumzuhängen in dem Wien

Sie stützt den Senior was sie kann,
der bändelt fast mit Twoblog an,
doch dieser will nur Künstler sein
und lässt sich nicht auf Adel ein.

Doch der Baron ist umgezogen
In die Schweiz – echt ungelogen
Ist ganz nah beim Twoblog fein;
die trinken bestimmt immer Wein.

Unmöglich erscheint sonst das Schlafen
beim Geblöke von den Schafen
Wenn man auf dem Lande lebt,
wo Kuhduft durch die Lüfte schwebt.

Auch Gifa, Swiss und Bambilein
leben in dem Kleinverein.
Was sie wohl tun in dieser Lage?
Langeweile keine Plage?

Ach, es kommt mir in den Sinn,
sie sitzen in’nem Auto drin
(gemüsegrün und aus Karton),
suchen sie nach Avalon.

by Caliente 2007

Monday, 23 July 2007

Feuer des Lebens (Vb)

22.07.2007: Das Feuer des Lebens spüren
Das Experiment mit Salz habe ich nicht gewagt, man soll kein Salz in die Wunde streuen. Stattdessen blieb ich beim Zucker, klar, dass alles weiterging wie bekannt. Zum Vor und Zurück in den Wellen, kam ein Auf und Ab dazu. Manchmal surfte ich auf der höchsten Welle, hielt mich für die Meeresgöttin in Person und wurde so übermütig, dass ich wilde Stunts auf dem Brett wagte, bis ich mit dem Fall ins Wasser bestraft wurde. Das anschließende Auftauchen gestaltete sich als schwierig. Weder panische Strampelei noch geduldiges sich-tragen-lassen brachten mich an die Oberfläche. Kurz bevor das Ausbleiben der Luft drohte, kam ein Delphin und zeigte mir erneut das Tageslicht. Ich versuchte, ihm zu folgen, doch Delphine gehören zu ihresgleichen, und so blieb ich zurück. Seit dem habe ich nichts mehr mit Zucker zu tun. Meine Zähne danken es, und nun fühle ich mich wie eine Chilischote, die abwechselnd der Lebenslust einheizt, um das Leben scharf anzufeuern, und dann wiederum vertrocknet in einer Ecke auf Verwendung wartet.


Zur Erinnerung: Teil I bis IV

Wednesday, 31 January 2007

*vida Va*

08.05.2006: Schweben auf Zuckerwattewolken
Manchmal ist das Leben ganz leicht und wunderschön. Ich schaue mir selbst zu und kann es gar nicht glauben. Jede einzelne Sekunde ist wertvoll, einfach unbezahlbar, ja zu hundert Prozent genutzt. Das passiert ganz plötzlich, wenn ich nicht im Geringsten damit rechne. Als ob das eine Grundbedingung sei. Je weniger ich etwas erwarte, umso mehr kommt es auf mich zu. Und umso mehr versüßt es mein Leben. Ich durfte die letzten Tage in einem Zuckermeer schwimmen. Nun klebe ich ein bisschen, aber ich wasche das nicht ab. Stattdessen werde ich die nächsten Stunden, Tage, Wochen von meiner Glasur zehren und einfach weiter glücklich sein.

23.05.2006: zucchero finito

Meine Glasur ist aufgebraucht, ich schwimme wieder in einem Meer voller Zweifel und lass mich von den Wellen in eine Richtung treiben, in die ich nicht möchte. Ich versuche gegen die Strömung anzukämpfen, doch meine Arme sind schwach und schmerzen

09.06.2006: zucchero recuperato
Ich war stark, habe gekämpft und meinen Willen über die Muskelkraft gestellt. Ich bin weiter geschwommen, gegen die Strömung, und bin fast an meinem Ziel angekommen. Im Moment sitze ich an schönem Strand auf einer netten Insel mitten im blauen Meer. Es ist nur eine Ruhepause, der Kampf wird weitergehen, doch ich wälze mich in dem zuckerweißen Sand und hole mir meine Glasur, von der ich zehre, zurück.

17.11.2006: azúcar contra sal
Die Glasur hielt lange und hält noch, aber weist große Löcher auf. Ich versuche diese zu ignorieren und widme mich den intakten Stellen, den süßen Seiten des Lebens. Das funktioniert gut und so kommt es, dass ich nicht gegen irgendeinen Strom schwimme. Ich (er)lebe ohne (dafür) zu kämpfen und das ist gut so. Irgendwann werden mich die tosenden Wellen einholen, das weiß ich. Dann wird das Strampeln von vorn beginnen. Und das Wasser wird die letzten Zuckerreste abspülen. Doch das Meer ist salzig und Salz ist auch weiß. Vielleicht tausche ich meine Zuckerglasur gegen eine Salzkruste ein. Krusten versprechen mehr Halt. Und wenn nicht…wenn nicht…dann lass ich mich eben wieder Richtung Südseeinsel treiben.


31.01.2007: dulce vida
Das mit dem Salz war mir letztendlich zu riskant, denn wer streut schon gern Salz in seine Wunden. Vielleicht könnte man auf diese Art alles ausbrennen, doch bisher war der Leidensdruck nicht groß genug um solche Experimente einzugehen. Stattdessen fand ich einen Zuckerersatz, der perfekt auf die Löcher passte. Irgend so einen Süßstoff, doch wie der Name schon sagt…es handelt sich um Ersatz, das kann auf Dauer keine Lösung sein. So griff ich schnell wieder nach dem wahren Zucker; für eine gewisse Zeit ernährte ich mich von beidem, aber das bekam mir nicht. Ich entschied mich also für die wahre Süße des Lebens. Für ihren Erhalt muss ich manchmal kämpfen, oft geht es gegen die Strömung...aber ist es nicht genau das, was das Leben ausmacht? Ein ruhiges Meer ist auf Dauer langweilig.
Ich habe meinen Weg gewählt, mit allen Konsequenzen.

Friday, 17 November 2006

*vida*

08.05.2006: Schweben auf Zuckerwattewolken
Manchmal ist das Leben ganz leicht und wunderschön. Ich schaue mir selbst zu und kann es gar nicht glauben. Jede einzelne Sekunde ist wertvoll, einfach unbezahlbar, ja zu hundert Prozent genutzt. Das passiert ganz plötzlich, wenn ich nicht im Geringsten damit rechne. Als ob das eine Grundbedingung sei. Je weniger ich etwas erwarte, umso mehr kommt es auf mich zu. Und umso mehr versüßt es mein Leben. Ich durfte die letzten Tage in einem Zuckermeer schwimmen. Nun klebe ich ein bisschen, aber ich wasche das nicht ab. Stattdessen werde ich die nächsten Stunden, Tage, Wochen von meiner Glasur zehren und einfach weiter glücklich sein.

23.05.2006: zucchero finito

Meine Glasur ist aufgebraucht, ich schwimme wieder in einem Meer voller Zweifel und lass mich von den Wellen in eine Richtung treiben, in die ich nicht möchte. Ich versuche gegen die Strömung anzukämpfen, doch meine Arme sind schwach und schmerzen

09.06.2006: zucchero recuperato
Ich war stark, habe gekämpft und meinen Willen über die Muskelkraft gestellt. Ich bin weiter geschwommen, gegen die Strömung, und bin fast an meinem Ziel angekommen. Im Moment sitze ich an schönem Strand auf einer netten Insel mitten im blauen Meer. Es ist nur eine Ruhepause, der Kampf wird weitergehen, doch ich wälze mich in dem zuckerweißen Sand und hole mir meine Glasur, von der ich zehre, zurück.

17.11.2006: azúcar contra sal
Die Glasur hielt lange und hält noch, aber weist große Löcher auf. Ich versuche diese zu ignorieren und widme mich den intakten Stellen, den süßen Seiten des Lebens. Das funktioniert gut und so kommt es, dass ich nicht gegen irgendeinen Strom schwimme. Ich (er)lebe ohne (dafür) zu kämpfen und das ist gut so. Irgendwann werden mich die tosenden Wellen einholen, das weiß ich. Dann wird das Strampeln von vorn beginnen. Und das Wasser wird die letzten Zuckerreste abspülen. Doch das Meer ist salzig und Salz ist auch weiß. Vielleicht tausche ich meine Zuckerglasur gegen eine Salzkruste ein. Krusten versprechen mehr Halt. Und wenn nicht…wenn nicht…dann lass ich mich eben wieder Richtung Südseeinsel treiben.
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