...
Seit circa drei Wochen kein heißes Wasser im Haus. Nur kalt bis warm, und das nur unter gutem Zureden. Seit einer Woche spinnt außerdem das Internet. Weder Wasser noch W-Lan können mich aus der Ruhe bringen. Dazu bin ich hier viel zu glücklich mit meinem Leben. Und…ich wußte ja, worauf ich mich im Süden Europas einlasse.
Aber heute…heute steht meine Geduld kurz vorm Platzen. Ich kann mit unorganisierten Italienern umgehen und ich kann mit lässigen Spaniern umgehen.
Aber was macht man mit Italienern in Spanien? Das ist einfach zu viel des Guten! Was da aufeinandertrifft…das lässt sich kaum in Worte fassen.
Ich schreibe meine Magisterarbeit mit Unterstützung der staatlichen italienischen Schule in Madrid. Eigentlich wollte ich im November anfangen, doch da emails nicht beantwortet wurden und die telefonische Erreichbarkeit und Rückrufbereitschaft bei Null lagen, hat sich das Ganze bis Januar verschoben. Nun gut, so hätte ich ja trotzdem noch meine drei Monate für die Beobachtungen und Untersuchungen, die ich eingeplant habe…denkste. Italienische Organisation eben. Keiner weiß von nichts, ich werde von einer Person zur anderen geschickt und zwischendurch immer wieder um mehrere Tage vertröstet.
Die Grund- und Mittelschule habe ich zum Glück schon geschafft. Also…nicht wirklich. Es sollte nur ein „erstes Hospitieren“ sein, um einen Eindruck zu gewinnen, wie alles funktioniert und auf welchem Stand die Sprachkenntnisse der Schüler sind, aber zu mehr wird nun wohl keine Zeit bleiben.
Es sei denn…es sei denn, der Kindergarten, der mich irgendwann anrufen wollte (obwohl ich persönlich da war) um mir mitzuteilen wann ich in welche Gruppen kommen dürfe, meldet sich doch nicht mehr. Und das Gymnasium? Ja, das Gymnasium lässt mich jetzt erstmal einen Antrag schreiben, was ich dort überhaupt will. Es könne ja schließlich jeder kommen. Da mögen sie recht haben…nur…ich bin bereits seit einem Monat fast täglich vor Ort und in die Grund- und Mittelschule durfte ich auch ohne jede Bescheinigung. Ganz abgesehen davon, dass interne Informationen ohne ein Zucken mit der Wimper mit mir geteilt wurden.
Na gut, dann übe ich mich eben im Warten, lese weiterhin Sekundärliteratur und verfasse den Theorieteil. Das wäre nur wesentlich einfacher, wenn ich bereits wüsste, worauf diese Arbeit hinausläuft. Dazu müsste ich aber im Gymnasium hospitieren. Oder wenigstens die ganzen Fragebögen endlich zurückbekommen, deren Ausfüllen nur 10 Minuten dauert, und auf deren Empfang ich trotzdem von Tag zu Tag vertröstet werde. Ich hätte ja noch Zeit und so. Ich glaube allerdings nicht, dass es taktisch klug wäre, die Magisterarbeit vor der Datenauswertung zu schreiben.
Argh…Italiener! Und während ich das sage, kann ich schon wieder nur schmunzeln. Eigentlich mag ich sie ja. Eigentlich. Wenn die Arbeit nur nicht schon angemeldet wäre…
Bitte steht mir bei und schickt ein deutsches Wunder nach Madrid!
Aber heute…heute steht meine Geduld kurz vorm Platzen. Ich kann mit unorganisierten Italienern umgehen und ich kann mit lässigen Spaniern umgehen.
Aber was macht man mit Italienern in Spanien? Das ist einfach zu viel des Guten! Was da aufeinandertrifft…das lässt sich kaum in Worte fassen.
Ich schreibe meine Magisterarbeit mit Unterstützung der staatlichen italienischen Schule in Madrid. Eigentlich wollte ich im November anfangen, doch da emails nicht beantwortet wurden und die telefonische Erreichbarkeit und Rückrufbereitschaft bei Null lagen, hat sich das Ganze bis Januar verschoben. Nun gut, so hätte ich ja trotzdem noch meine drei Monate für die Beobachtungen und Untersuchungen, die ich eingeplant habe…denkste. Italienische Organisation eben. Keiner weiß von nichts, ich werde von einer Person zur anderen geschickt und zwischendurch immer wieder um mehrere Tage vertröstet.
Die Grund- und Mittelschule habe ich zum Glück schon geschafft. Also…nicht wirklich. Es sollte nur ein „erstes Hospitieren“ sein, um einen Eindruck zu gewinnen, wie alles funktioniert und auf welchem Stand die Sprachkenntnisse der Schüler sind, aber zu mehr wird nun wohl keine Zeit bleiben.
Es sei denn…es sei denn, der Kindergarten, der mich irgendwann anrufen wollte (obwohl ich persönlich da war) um mir mitzuteilen wann ich in welche Gruppen kommen dürfe, meldet sich doch nicht mehr. Und das Gymnasium? Ja, das Gymnasium lässt mich jetzt erstmal einen Antrag schreiben, was ich dort überhaupt will. Es könne ja schließlich jeder kommen. Da mögen sie recht haben…nur…ich bin bereits seit einem Monat fast täglich vor Ort und in die Grund- und Mittelschule durfte ich auch ohne jede Bescheinigung. Ganz abgesehen davon, dass interne Informationen ohne ein Zucken mit der Wimper mit mir geteilt wurden.
Na gut, dann übe ich mich eben im Warten, lese weiterhin Sekundärliteratur und verfasse den Theorieteil. Das wäre nur wesentlich einfacher, wenn ich bereits wüsste, worauf diese Arbeit hinausläuft. Dazu müsste ich aber im Gymnasium hospitieren. Oder wenigstens die ganzen Fragebögen endlich zurückbekommen, deren Ausfüllen nur 10 Minuten dauert, und auf deren Empfang ich trotzdem von Tag zu Tag vertröstet werde. Ich hätte ja noch Zeit und so. Ich glaube allerdings nicht, dass es taktisch klug wäre, die Magisterarbeit vor der Datenauswertung zu schreiben.
Argh…Italiener! Und während ich das sage, kann ich schon wieder nur schmunzeln. Eigentlich mag ich sie ja. Eigentlich. Wenn die Arbeit nur nicht schon angemeldet wäre…
Bitte steht mir bei und schickt ein deutsches Wunder nach Madrid!
caliente_in_berlin - February 7, 21:28