Gestern von
ihm erfahren, dass
El Tigre im August Sommerpause macht und es für eine Katastrophe befunden. Heute den Umstand durch kleine Anreiseprobleme relativiert:
7 Uhr Weckerklingeln, 7.20 Uhr Sms der liebsten Mutti der Welt, dass die Bahnen ab 8 Uhr streiken. Kein Problem, Deutsch wie wir sind, wollten wir das Haus sowieso 7.30 Uhr verlassen und überpünktlich zwei Stunden vor Abflug am Flughafen erscheinen. Mit Verspätung fährt unsere S-Bahn 7.58 Uhr ein…und...bleibt...stehen. Streikbeginn olé. Ratloses Hin und Her in allen Sprachen zwischen den Reisenden mit Gepäck. Gruppenzusammenschlüsse um das Taxigeld zu sparen. Kein Taxi finden. Adrenalin am Morgen macht munter.
Der Pilot sorgt anschließend dafür, dass dieser Spiegel gleichmäßig hoch bleibt, und bei Ankunft steigt der Pegel sogar noch ein Stück aufgrund meiner Vergesslichkeit. Zweimal die falsche Pin-Nummer für die spanische Handykarte eingegeben. Der dritte Versuch steht noch aus. Doch der blaue Himmel besticht mich und versöhnt mich sogar mit dem Portier, der nicht wie abgesprochen aufmacht, um uns die Wohnungsschlüssel des
señoritos zu übergeben.
So gehen wir unbeirrt ins
Museo de Jamon, um ein
Bocadillo de Calamares zu essen und
cañas zu genießen.
Sie beginnt gleich mal einen Flirt mit dem Kellner. Ein Kolumbianer, der in Deutschland in einem italienischen Restaurant gearbeitet hat, falls es jemanden interessiert…
…und die Nacht steht noch bevor.