Also ich fühle mich zu Hause pudelwohl und möchte trotzdem die Welt sehen. Ich denke, daß Glücklichsein nicht davon abhängt, ob man lieber zu Hause oder unterwegs ist.
andersherum...woran liegts, dass woanders das glücklichsein einfacher fällt? viele kleine gründe, die zusammen wirken: mehr sonne, anderes lebensgefühl, da die leute jeden einzelnen tag leben und geniessen (das könnte man natürlich auch in der heimat versuchen, aber fällt schwer, wenn da niemand mitzieht...bin zunächst immer ganz optimistisch und enthusiastisch...aber dann holt mich meist schnell die realität ein), schöne sprache, gutes essen...
aufgrund des besseren wetters keine griesgrämigen gesichter, aktiveres leben, mehr wertlegung auf soziale kontakte...
Hmmm .... Also in Wien, der Haupstadt der grantigen Leute, fühl ich mich zb trotzdem wohl, obwohl ich zb grad die vergleichsweise offene Berliner und Hamburger Lebensart sehr genossen habe (vom Süden natürlich zu schweigen). Aber mein Freundeskreis in Wien, das sind hauptsächlich fröhliche Leute und über Grantscherben lache ich.
Das mit der Sonne stimmt und die grauen Wintermonate sind hierzulande wirklich etwas trist. Dagegen hilft meiner Meinung nach eine möglichst helle Wohnung (alles weiß machen *g*), dazu bunte Farben und viel Musik. Und vor allem, sich nicht anstecken lassen von den Grantlern. Und wenn man fröhliche kennenlernt, dann die gleich in den Freundeskreis integrieren.
Naja, das mit dem "glücklichsein einfacher fällt" das halt ich für einen Trugschluß aus dem Vorurteil. Woanders mag man, was man zuhaus vielleicht nicht hat. Aber seine eigenen Probleme hat man überall und Probleme gibts überall. Woanders hat man halt ganz andere als hier. Kommt also immer alles ganz darauf an - pauschal zu vergleichen geht gar nichts, meines Erachtens. Das muß man schon ganz konkret am Beispiel machen, was ist denn jetzt besser und was nicht. Und selbst dann, wertet das jeder Mensch ganz anders für sich. Außerdem will man immer das, was man nicht hat.
Gesundheitssystem zum Beispiel. Wenn man quietschfidel ist, ist es im Süden gut. Aber wenn man mal was hat, ist man hierzulande schon in einer besseren Infrastruktur untergebracht.
Rumtingeln.
Wenn ich jetzt so Leute sehe, die beruflich viel unterwegs sind, jede Woche zweimal in einer anderen Stadt übernachten und überall haufe3nweise Termine - oder ganze Woche auf Montage. Ich glaub, das wäre mir zu hektisch und zu durcheinander, da käme ich nicht zur Ruhe. Außerdem mag ich es, immer meine persönlichen Dinge um mich grefibar zu haben. Auf Reisen geht das nicht. Und meine Maxime wäre, mit nichts zufrieden zu sein, also materiell und dann auch nicht so viel zu reisen, weil man alles kennt und kein Geld hat und zufrieden ist, weißnich, irgendwo an einem Ozean, wos warm ist.
"Aber seine eigenen Probleme hat man überall und Probleme gibts überall" so dachte ich auch immer. Ist natürlich auch irgendwie wahr. Aber man (ich?) gehe mit den Problemen doch ganz anders um, wenn ich ansonsten ein erfülltes Leben führe.
Abgesehen davon ist mir auch klar, dass es immer ein ganz besonderes feeling ist im Ausland zu sein. Deshalb habe ich mich mit einem Jahr nicht zufrieden gegeben sondern bin bewusst auch ein zweites Jahr nach Italien gegangen. Um zu sehen ob ich dort leben könnte. Natürlich sind zwei Jährchen meines Lebens nicht wirklich aussagekräftigt, aber immerhin weiss ich, dass ich den Wunsch wirklich hege und es durchführen werde...schon allein damit ich mich nicht ständig fragen muss: Was wäre wenn?
ich glaube zum beispiel auch, daß man irgendwo, wos wärmer ist, auch mit einer doofen arbeit zufrieden ist. hier geht das nicht so leicht. - irgendwie sowas. klar verschiebt sich alles.
ich wollte einzig anmerken, daß man das pauschal nicht glorifizieren kann. oder sagen wir mal ich nicht. he he.
Woran könnts denn liegen, daß das Glücklichsein zu Hause so schwerfällt?
aufgrund des besseren wetters keine griesgrämigen gesichter, aktiveres leben, mehr wertlegung auf soziale kontakte...
Das mit der Sonne stimmt und die grauen Wintermonate sind hierzulande wirklich etwas trist. Dagegen hilft meiner Meinung nach eine möglichst helle Wohnung (alles weiß machen *g*), dazu bunte Farben und viel Musik. Und vor allem, sich nicht anstecken lassen von den Grantlern. Und wenn man fröhliche kennenlernt, dann die gleich in den Freundeskreis integrieren.
SO UND SO
Gesundheitssystem zum Beispiel. Wenn man quietschfidel ist, ist es im Süden gut. Aber wenn man mal was hat, ist man hierzulande schon in einer besseren Infrastruktur untergebracht.
Rumtingeln.
Wenn ich jetzt so Leute sehe, die beruflich viel unterwegs sind, jede Woche zweimal in einer anderen Stadt übernachten und überall haufe3nweise Termine - oder ganze Woche auf Montage. Ich glaub, das wäre mir zu hektisch und zu durcheinander, da käme ich nicht zur Ruhe. Außerdem mag ich es, immer meine persönlichen Dinge um mich grefibar zu haben. Auf Reisen geht das nicht. Und meine Maxime wäre, mit nichts zufrieden zu sein, also materiell und dann auch nicht so viel zu reisen, weil man alles kennt und kein Geld hat und zufrieden ist, weißnich, irgendwo an einem Ozean, wos warm ist.
Abgesehen davon ist mir auch klar, dass es immer ein ganz besonderes feeling ist im Ausland zu sein. Deshalb habe ich mich mit einem Jahr nicht zufrieden gegeben sondern bin bewusst auch ein zweites Jahr nach Italien gegangen. Um zu sehen ob ich dort leben könnte. Natürlich sind zwei Jährchen meines Lebens nicht wirklich aussagekräftigt, aber immerhin weiss ich, dass ich den Wunsch wirklich hege und es durchführen werde...schon allein damit ich mich nicht ständig fragen muss: Was wäre wenn?
glaub ich gerne
ich wollte einzig anmerken, daß man das pauschal nicht glorifizieren kann. oder sagen wir mal ich nicht. he he.