Ja, das sind doch ständig Fragen, die uns Menschen beschäftigen, weil wir alle irgendwie auf der Suche sind. Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und auf der Suche nach der Frage was hinter dem Universum kommt. Ich fühle mich auch oft rast- und ruhelos, habe monatelang in Spanien gelebt, bin dazwischen wieder zurück. Habe dort "Heimweh" gespürt und plötzlich sind mir tausend Dinge eingefallen, die ich vermisse. Doch als ich wieder zurück war, war es innerhalb weniger Stunden so wie es immer war, als wäre ich nie weg gewesen und ich hab mir wieder sämtlich Fotos und Erinnerungen aus dem Dasein im Süden reingezogen. So geht das immer hin und her. Ich bin einerseits stolz auf ein abwechslungsreiches Leben, doch eigentlich will ich nicht bewundert werden. Die "ahhs" und "ohhs" der Leute, die das eben nicht tun, sind auch nicht schlechter dran, denn wenn sie wollten, könnten sie es ja tun. Wir waren noch nie so frei wie heute. Aber sie wollen ihre Gemütlichkeit, ihre Vertrautheiten, ihre Familie und Freunde nicht aufgeben, ein Zuhause haben und wissen wohin sie gehören. Auch nicht verkehrt und manchmal beneide ich sie genauso um ihr einfaches, simples und zufriedenes Leben. Denn es muss nicht unbedingt "besser" sein, wenn man viel reist, andererseits es erweitert den Horizont und ich werde wohl weiterhin bei dieser Lebenslinie bleiben. Gefällt mir trotz allem besser als das Heiraten-Kinderkriegen-Reihenhaus-Schema. Aber egal, ob wir uns für das eine oder das andere entscheiden, die grundsätzlichen Fragen des Lebens bleiben offen. Wir sind und bleiben auf der Suche und irgendwann ist so oder so alles vorbei.
immer auf der suche