Metazweifel höherer Ordnung? Ich denke, es ist das "Gesamt". Das Ineinanderhaken von unauslebbaren Sehnsüchten im Hier und Jetzt, weil man erst warten muss, ehe man sie wieder ausleben kann, die sich ganz unmerklich mit ihrem Frust in die Seele fressen. Und die Unsicherheit, auch wenn man sich eigentlich sicher ist, was der/die Andere mit wem macht, wenn wir nicht dabei sind. Und die Momente, in denen kein Wort sondern einzig eine Umarmung, eine Geste, der Duft und die Wärme des Gegenübers hilft, und wo höchstens die Stimme am Telefon möglich ist. All das sind vor allem die Umstände, ein wenig wahrscheinlich immer auch die Person(en).
Kopf hochhalten. Aber ich bereite mich in Gedanken gerade auch schon darauf vor, wo die Dame meines Herzens doch in wenigen Wochen für ein halbes Jahr nach Finnland verschwinden wird und ich kaum überhaupt Geld habe, sie dort besuchen zu kommen. Und ich womöglich sogar bald auch umziehen werde und aus einer Nahbeziehung notgedrungen bald ne dauerhafte Fernbeziehung werden könnte.
Es ist hart, aber es ist wert. Und ein halbes Jahr geht so schnell um. Mit der heutigen Technik ist man eh ständig am Kontakt. Aber der Zeitraum ist absehbar und das ist das wichtigste.
Sollte es natürlich zu dem Umzug kommen, sieht die Sache etwas anders aus. Aber leider ist das Alltag in Deutschland. Wer einen Job will, muss den Partner (erstmal) hinten anstellen. Traurige Welt.
Toi toi toi für alles.
Und der vorletzte Satz erst. Sniff.
Sollte es natürlich zu dem Umzug kommen, sieht die Sache etwas anders aus. Aber leider ist das Alltag in Deutschland. Wer einen Job will, muss den Partner (erstmal) hinten anstellen. Traurige Welt.
Toi toi toi für alles.