Notaufnahme I
engl. not = dt. nicht
dt. Aufnahme = dt. Fachsprache Hospitalisierung
"Jetzt wissen Sie Bescheid", sagte der Rettungshelfer, "wenn Sie Langeweile haben, rufen Sie einfach 112."
Was er damit meinte?
Gestern gegen 13.30 Uhr sammelte mich genau dieser Rettungshelfer ohnmächtig ein und brachte mich in ein Krankenhaus.
Circa zwei Stunden später lieferten er und seine Crew den nächsten Notfall ein. Ich war inzwischen wach, lag aber immer noch auf der Liege im Gang, also mitten im Weg, so dass der Helfer über mich stolperte und sich noch einmal bei (meinem) Bewusstsein vorstellte. (Im Krankenwagen hatte ich ihn maximal angeschielt, wenn ich eine gute Phase hatte.)
"So, wat haben Se denn nun eigentlich?"
"Keine Ahnung, ich lag hier noch circa eine Stunde im Dämmerzustand, aber jetzt geht’s mir besser und ich will nach Hause."
"Aba", er schaut auf den Pulsmesser am Finger, "ick sehe, Sie wurden bereits untersucht."
"Nicht wirklich. Der wurde nur angeschlossen aber seit dem ist nichts mehr passiert."
Wieder zwei Stunden später, ichsaß hing inzwischen auf einem Stuhl, weil die Liege für weitere Notfälle gebraucht wurde, kam "meine" Rettungscrew erneut.
"Ach, jetzt ham Se och wieda Farbe im Jesicht. Ihnen jeht’s besser, oda? Haben Se een Schmerzmittel bekommen?"
"Ja, ich bin bei Bewusstsein, das Kribbeln ist weg und ich kann mich wieder bewegen. Die Schmerzen sind auch nicht mehr akut, aber Schmerzmittel? Ich wurde noch gar nicht untersucht."
Wieder eine Stunde später, wieder "meine" Crew. Ich hatte inzwischen zumindest eineUntersuchung Befragung hinter mir, musste nun aber auf die Fachärztin warten. Der Rettungshelfer, davon überzeugt, dass ich nur auf Angehörige warten würde, die mich nach Hause begleiten, zeigte sich sichtlich erstaunt (als ob er die Zustände in der Rettungsstelle nicht kennen würde), dass ich immer noch nicht richtig versorgt wurde.
Genau deshalb gehe ich ungern zu Ärzten. Ich vertraue Ihnen nicht. Auch gestern wollte ich nicht. Ich hatte zu der Angestellten im Supermarkt nur gesagt: "Ich glaube, ich kippe gleich um", bevor ich theatralisch in ihre Arme sank. Ich habe sie nicht gebeten, den Rettungsdienst zu rufen.
dt. Aufnahme = dt. Fachsprache Hospitalisierung
"Jetzt wissen Sie Bescheid", sagte der Rettungshelfer, "wenn Sie Langeweile haben, rufen Sie einfach 112."
Was er damit meinte?
Gestern gegen 13.30 Uhr sammelte mich genau dieser Rettungshelfer ohnmächtig ein und brachte mich in ein Krankenhaus.
Circa zwei Stunden später lieferten er und seine Crew den nächsten Notfall ein. Ich war inzwischen wach, lag aber immer noch auf der Liege im Gang, also mitten im Weg, so dass der Helfer über mich stolperte und sich noch einmal bei (meinem) Bewusstsein vorstellte. (Im Krankenwagen hatte ich ihn maximal angeschielt, wenn ich eine gute Phase hatte.)
"So, wat haben Se denn nun eigentlich?"
"Keine Ahnung, ich lag hier noch circa eine Stunde im Dämmerzustand, aber jetzt geht’s mir besser und ich will nach Hause."
"Aba", er schaut auf den Pulsmesser am Finger, "ick sehe, Sie wurden bereits untersucht."
"Nicht wirklich. Der wurde nur angeschlossen aber seit dem ist nichts mehr passiert."
Wieder zwei Stunden später, ich
"Ach, jetzt ham Se och wieda Farbe im Jesicht. Ihnen jeht’s besser, oda? Haben Se een Schmerzmittel bekommen?"
"Ja, ich bin bei Bewusstsein, das Kribbeln ist weg und ich kann mich wieder bewegen. Die Schmerzen sind auch nicht mehr akut, aber Schmerzmittel? Ich wurde noch gar nicht untersucht."
Wieder eine Stunde später, wieder "meine" Crew. Ich hatte inzwischen zumindest eine
Genau deshalb gehe ich ungern zu Ärzten. Ich vertraue Ihnen nicht. Auch gestern wollte ich nicht. Ich hatte zu der Angestellten im Supermarkt nur gesagt: "Ich glaube, ich kippe gleich um", bevor ich theatralisch in ihre Arme sank. Ich habe sie nicht gebeten, den Rettungsdienst zu rufen.
caliente_in_berlin - June 15, 15:32
Kreislauf wars übrigens nicht wirklich. Der ist nur kollabiert wegen Schmerzen.