Zwischen Schwarz und Weiss gibt es Grau. Grau kann sehr schön sein. Kann aber auch sehr voll von faulen Kompromissen sein, von einer gewissen Unzufriedenheit, von Unklarheiten, von Arrangements, von lieber so als gar nicht. Als Krebs bin ich da nicht so gut für zu haben. Keine Ahnung, warum. Habe immer dieses ja oder nein gemocht, dieses Schwarz oder Weiss, diese Klarheit, dieses Ungemischte. Man findet nicht so viele Menschen, die das verstehen, die das leben können, wollen. Es ist auch ganz schwer zu leben, wenn man so absolut denkt. Will nicht einmal behaupten, es sei eine egoistische Haltung. Es gab und gibt eine grosse Zahl von Menschen - oft auch in der Kunst anzutreffen - einem Gebiet, das ich ja eh mag, wie man ahnen kann, die sehr so und nicht anders lebten und leben. Pablo Picasso war glaube ich solch ein Mensch. Er hat seine im GRaubereich lebenden Mitmenschen nicht immer verstanden oder sagen wir, er hat sich gar nicht gross für sie interessiert. Ihn interessierte das Absolute. Immer, in Allem, was er tat. Ob Schwarz. Oder Weiss.Und selbst, wenn er ein Grau malte, sein Grau war ein klares Grau - kompromisslos. Ohne Vorschriften.
Was heisst das für die Liebe?
In meinem bisherigen Leben erging es mir nur dann gut (und dem Gegenüber auch, glauben Sie mir, dass ich da die Wahrheit sage), wenn es Klarheit gab. Wenn es Gemeinsamkeit gab. Nicht Wischiwaschi.
Grau - in Beziehungen - ist für mich auch, wenn einer spürt, dass er leidet, weil es so ungleich ist. Man meint ja, Grau sei wundervoll, weil es die gelungene Mischung aus Weiss und Schwarz ist.
Oh nein, Grau ist das sich Mischen. Darum geht es doch nicht.
Es geht doch darum, dass wir alle die Klarheit wollen. Die schwarze oder die weisse.
Ansonsten müssen wir uns zwischenzeitlich ausweinen - das Grau wegspülen, abfliesssen lassen. Dann kann Klarheit nachkommen. Und das tut sie immer im Leben.
Niemand erträgt auf Dauer Kompromisse.
;-) Nicht einmal der Twoblog vom Luxfonds.
P.S. Du rufst quasi nach Klärung und Veränderung in Deinem Artikel - klar: ich wünsche Dir bald einen klaren Zustand und nicht die Schwebe - wie jetzt. Dann schreibe ich auch nicht mehr so kryptisch. ;-)
kabi (guest) - August 23, 21:07
Schön geschrieben twoblog! Ich sehe das ganz ähnlich.
Klarheit brauchen wir Menschen. Sie gibt uns Ruhe, Gelassenheit und Kraft im Leben.
Cali, ich wünsche Dir eben dieses!!
Twoblog, der betroffene ist auch Krebs ;-)
Ich mochte das Grau, weil ich beziehungsmäßig mit schwarz und weiß bisher nichts in meinem Leben anfangen konnte. Nun ja, grau klappt also auch nicht.
Danke für die vielen Worte. Mir bedeuten solche Kommentare sehr viel.
Was heisst das für die Liebe?
In meinem bisherigen Leben erging es mir nur dann gut (und dem Gegenüber auch, glauben Sie mir, dass ich da die Wahrheit sage), wenn es Klarheit gab. Wenn es Gemeinsamkeit gab. Nicht Wischiwaschi.
Grau - in Beziehungen - ist für mich auch, wenn einer spürt, dass er leidet, weil es so ungleich ist. Man meint ja, Grau sei wundervoll, weil es die gelungene Mischung aus Weiss und Schwarz ist.
Oh nein, Grau ist das sich Mischen. Darum geht es doch nicht.
Es geht doch darum, dass wir alle die Klarheit wollen. Die schwarze oder die weisse.
Ansonsten müssen wir uns zwischenzeitlich ausweinen - das Grau wegspülen, abfliesssen lassen. Dann kann Klarheit nachkommen. Und das tut sie immer im Leben.
Niemand erträgt auf Dauer Kompromisse.
;-) Nicht einmal der Twoblog vom Luxfonds.
P.S. Du rufst quasi nach Klärung und Veränderung in Deinem Artikel - klar: ich wünsche Dir bald einen klaren Zustand und nicht die Schwebe - wie jetzt. Dann schreibe ich auch nicht mehr so kryptisch. ;-)
Klarheit brauchen wir Menschen. Sie gibt uns Ruhe, Gelassenheit und Kraft im Leben.
Cali, ich wünsche Dir eben dieses!!
... auch verständlich ...
Ich mochte das Grau, weil ich beziehungsmäßig mit schwarz und weiß bisher nichts in meinem Leben anfangen konnte. Nun ja, grau klappt also auch nicht.
Danke für die vielen Worte. Mir bedeuten solche Kommentare sehr viel.