gebloggt from Bardolino

Friday, 19 July 2013

...

Neue Wohnung, neue Schuhe! Schuhe, die beim abendlichen Walken zu Blasen führen. Wenn man dann vom Italiener spontan auf die Schultern geladen und nach Hause transportiert wird, kann das Machogehabe dieser Nationalität akzeptiert werden.

Friday, 31 May 2013

Da hat es aber einer eilig...

Cali mit unwiderstehlichem Augenaufschlag: legen wir uns nach dem Umzug eine Katze zu?
Der Italiener an ihrer Seite: Weisst Du nicht, dass Katzen für Schwangere gefährlich sind? 

Tuesday, 7 May 2013

Wacht auf!

EU stellt neues Saatgutrecht vor!

Und jeder, der sich nicht dagegen wehrt, macht sich strafbar. ich habe diese Diskussionen auch jahrelang abgetan, dachte die USA sind weit weg, aber nun geschieht es in Europa. Die Zukunft ist jetzt und wenn wir nicht eingreifen, ist es zu spät.
(Wer mehr über das Thema wissen möchte oder Links zu Petitionen zum Unterschreiben haben möchte (dauert nur 2 Minuten) kann mir gern schreiben.)

"Um die absolute Bösartigkeit der EU-Diktatur zu erkennen, muss man nur den Versuch Brüssels anschauen, die totale Kontrolle über das Saatgut zu erringen. Mit der sogenannten Saatgut-Verordnung will die EU uns vorschreiben, was wir anpflanzen und essen dürfen und was nicht. Es geht um eines der wichtigsten Dinge um zu leben, um unsere Nahrung. Die Bürokraten der EU wollen den Agrokonzernen noch mehr Macht, Kontrolle und Profit geben. Dabei sind Monsanto & Co. so ziemlich die schlimmsten und teuflischsten Monster die es gibt, neben den Kriegsprofiteuren der Rüstungsindustrie und der Pharma- und Finanzmafia.

Nur Saatgut welches offiziell bei der EU registriert ist und von ihnen genehmigt wurde wird in Zukunft legal sein. Nur Firmen mit viel Geld werden sich die Prozedur der Prüfung leisten können, die regelmässig wiederholt werden muss. Die kleinen Saatgutproduzenten werden verschwinden. Übrigbleiben wird das Monopol der Agrarmultis, die unsere ganze Nahrungskette völlig dominieren und kontrollieren. Was sagte der Oberverbrecher Henry Kissinger? „Wer das Öl kontrolliert, ist in der Lage, ganze Nationen zu kontrollieren; wer die Nahrung kontrolliert, kontrolliert die Menschen.“

Die kriminelle Elite hat beschlossen, es ist Zeit den seit Jahrtausenden bewährten natürlichen Prozess der Gewinnung von Saatgut für die nächste Ernte seit Beginn des Ackerbau zu beenden. Nur patentierte, registrierte und genehmigte Samen die sie künstlich züchten sollen in Zukunft verwendet werden dürfen. Wer Saatgut ausserhalb dieses Kontrollsystems verwendet macht sich strafbar. Das totalitäre Regime zeigt damit seine bösartige Fratze, die Maske ist damit gefallen.

Nach Bekanntwerden dieser Machenschaften, den Saatgutmarkt zu regulieren, gab es einen Proteststurm. Der Zuständige Kommissar Tonio Borg wurde gezwungen die aufgebrachten Landwirte, Züchter und engagierten Aktivisten zu beruhigen. Es wäre alles nicht so schlimm, sagte er, es gebe Ausnahmen für die Kleinbetriebe und für den privaten Gebrauch. Das ist aber nur Augenwischerei und ein Täuschung. Mit der Ausrede, es gehe ja nur um unsere Nahrungssicherheit, um hohe Sicherheitsstandards, sollen die Leute beruhigt werden. Diesen Spruch kennen wir aus anderen Bereichen, nämlich, wir sollen im Kampf gegen den Terror unsere Freiheiten für mehr Sicherheit aufgeben.

Es ist der Wunsch aller Regierungen die Selbstversorgung zu kriminalisieren, damit die Bevölkerung völlig abhängig von monopolistischen Konzernen ist. Das trifft auf die USA und die EU zu. Dazu noch, alle Bürokratien haben den eingebauten Drang alles zu kontrollieren, einen Lebensbereich nach dem anderen, schön Schrittweise in Salamitaktik, bis man von ihnen komplett abhängig ist und für jede Tätigkeit eine Genehmigung braucht. Die Freiheit der Entscheidung wird immer mehr eingeschränkt und die Bevormundung nimmt ständig grössere Formen an. Der Apparat in Brüssel wächst zu einem Moloch heran der unser Leben bestimmt, obwohl überhaupt nicht demokratisch legitimiert.

Tatsächlich ist das Ziel klar. Wir sollen noch mehr Sklaven der Konzerndiktatur werden, welche die Kontrolle über den ganzen Planeten übernehmen will. Die wichtigsten Grundlagen des Lebens sind nicht mehr frei verfügbar sondern müssen reguliert, kontrolliert und patentiert werden, damit man daraus Profit schlagen kann. So läuft es mit dem Wasser schon länger und mit der Nahrung auch. Genveränderte Lebewesen werden zum Patent angemeldet, damit man Lizenzgebühren verlangen kann. Wie kann man so etwas überhaupt erlauben? Haben die Konzerne die Natur erschaffen? Wo nehmen sie das Recht her die Schöpfung zu monopolisieren und als ihr Eigentum zu betrachten?

Wir sind an einem Punkt angelangt wo wir endlich aufbegehren müssen. Wenn die Elite in anderen Sachen von „roten Linien“ spricht, die nicht überschritten werden dürfen, dann ist das hier eine die wir ziehen müssen. Wir dürfen nicht zulassen, dass dieser existenzielle Bereich, ohne dem wir nicht leben können, auch noch von den Kriminellen übernommen wird. Wir müssen ganz deutlich Nein sagen, so geht es nicht. Saatgut gehört der ganzen Menschheit und nicht Privatunternehmen. Ausserdem müssen wir selber im Kleinen für eine Rettung der natürlichen Vielfalt sorgen und Samen aufbewahren und gegenseitig austauschen.

Ich traue keinen der Landwirtschaftsminister mehr, die uns beruhigen wollen und sich angeblich nach den Protesten gegen eine Saatgutkontrolle und für eine Artenvielfalt in Brüssel einsetzen wollen. Diese Typen wollen nur eine Weg finden wie sie uns austricksen können, wie immer. Tatsächlich dienen sie nur der Lobby der Agrokonzerne, die mit grosszügigen Spenden die Politiker in der Tasche haben. Sie schreiben die Gesetze und diktieren was es an neuen Regeln zu ihrem Vorteil zu beschliessen gibt. Dabei ist alleine der Gedanken, die Nahrungskette zu monopolisieren, ungeheuerlich. Es ist doch klar, die Giganten wie Monsanto und Syngenta werden die kleinen Saatguthersteller plattfahren. Machen sie ja sowieso schon lange.

Es wird uns erzählt, mit diesen neuen gesetzlich geregelten Saatgut kann man die Weltbevölkerung besser ernähren. Man kann produktiver in der Landwirtschaft arbeiten und mehr aus dem Boden damit rausholen. Das ist eine Lüge. Tatsächlich sind sie dann in der Lage nach Belieben die Menschen an Hungersnöten sterben zu lassen, speziell die welche nicht genug Geld haben das teuere Saatgut von ihnen zu kaufen. Sehen wir doch in Indien, wo die Bauern davon überzeugt wurden, den sogenannten „Terminator-Samen“einzusetzen statt ihre altbewährten Samen, von wegen mehr Ertrag. Was man ihnen nicht erzählte, es sind dann mehr Pestizide und Dünger der Konzernen notwendig.

Dabei handelt es sich um genmanipulierte Pflanzen die keinen Samen mehr selber produzieren. Die Bauern können nicht mehr wie seit Jahrtausenden einen Prozentsatz der Ernte als Saatgut für die nächste Saison daraus ziehen und verwenden. Sie müssen jedes Jahr die Samen von den Konzernen kaufen und verschulden sich dadurch immer mehr. Aus diesem Kreis der Verschuldung kommen sie nicht mehr raus und viele Kleinbauern in Indien haben als letzten Ausweg nur noch den Freitod gesehen. Die freiwerdende Landwirtschaftsfläche wird dann von Grossbetrieben oder gleich von Agrarmultis übernommen. Wie menschenverachtend und teuflisch ist dass denn?

„Rette unser Saatgut“ muss eine Aktion für jeden sein, ein Widerstand gegen die Bedrohung unserer Lebensgrundlage. Wir können diese Aufgabe nicht den „Experten“ überlassen. Das sind nämlich die gleichen Leute die uns auch erzählen nur zugelassene Pharmaprodukte machen uns gesund und natürliche Heilverfahren wären Humbug und Quacksalberei. Es sind auch die gleichen Leute die uns vormachen, unser Geld wäre bei den Banken sicher und wir sollen Vertrauen in ihr Finanzsystem haben. Sie wären doch nur an unserem Wohl bedacht. Wie wenn diese Egoisten jemals an uns denken. Unser Schicksal ist ihnen doch scheiss egal. Sie sehen uns nur als Sklaven die man ausbeuten kann.

Jeder industrielle Eingriff in den seit Jahrtausenden bewährten natürlichen Prozess hat sich als Schuss ins Knie herausgestellt. Man kann nicht manipulieren und bescheissen ohne negative Konsequenzen. Das rächt sich. Nur, diese Besserwisser in ihren Labors und am grünen Tisch lernen nichts dazu, sondern machen immer weiter. Deshalb müssen wir selber das Ende der natürlichen Vorgänge stoppen. Solidarisieren wir uns mit den lokalen Landwirten die noch einen Bezug zur Natur haben. Wir müssen sie unterstützen, „echte“ Lebensmittel verlangen und ihnen einen fairen Preis dafür zahlen. Oder welche selber anpflanzen und ernten. Dieses Denken, immer billiger und alle Nahrungsmittel müssen ganzjährig ausserhalb der Saison im Supermarkt zur Verfügung stehen, treibt diese perverse Industrie. Es liegt an uns selber durch unser Verhalten dem System die rote Karte zu zeigen."

Monday, 29 April 2013

Mit Gift und Genen

Ich finde das so zum Kotzen!

Monsanto hat sich in den USA breit gemacht (bitte auf youtube Film "Mit Gift und Genen" suchen) und wenn wir nicht aufwachen, werden sie auch in Europa Monopolstellung einnehmen. Was das früher oder später heisst? Einheitsbrei, keine Artenvielfalt, genmanipulierte Produkte (in den USA ohne Kennzeichnung), (noch mehr) Vitamin-, Nährstoff- und Geschmacksverlust, horrende Preise, Krebs und vor allem Verlust der Freiheit. Ich darf nicht mehr frei entscheiden, was ich in meinem Garten anbaue...ja nicht einmal mehr, was ich kaufe, denn eine Auswahl wird es nicht mehr geben. Aufklärung fällt schwer, das klingt einfach zu absurd. Doch jede Stimme zählt. Bitte unterschreibt alle gängigen Petitionen (http://www.avaaz.org/de/monsanto_vs_mother_earth_loc/?cMOiSdb). Es geht um unsere Zukunft!

"Die Europäische Kommission will den Landwirten und Gärtnern in Zukunft die Verwendung von Einheits-Saatgut vorschreiben. Alte und seltene Sorten haben kaum Chancen auf eine Zulassung, ihr Anbau wird strafbar - auch wenn er im privaten Garten erfolgt.

Die EU-Kommission arbeitet an einer Neuregelung des europäischen Saatgut-Marktes in Form einer Verordnung (Vorbereitendes EU-Papier im Original, Englisch). Damit wird eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom Juli 2012 verrechtlicht: Landwirte dürfen nur mehr amtlich zugelassenes Saatgut verkaufen. Bisher waren alte und seltene Saatgut-Sorten ausgenommen, die in althergebrachter Tauschwirtschaft gezüchtet und in meist kleinen Mengen gehandelt wurden. Geht es nach den Plänen der Kommission, dürfen Kleinbauern oder Privatleute ihr selbst gezüchtetes Saatgut in Zukunft nicht einmal mehr verschenken.

Viele konventionelle Gemüse- und Getreidesorten werden damit aus dem Anbau verschwinden, kritisieren österreichische Umweltorganisationen. Die verpflichtende Registrierung aller Sorten würde zu einer kompletten Vereinheitlichung führen. Die kleinstrukturierte Landwirtschaft ist damit vollständig von der Saatgut-Weitergabe ausgeschlossen, heißt es im Begleittext zu einer gemeinsamen Petition von Arche Noah und Global 2000. Für sie sei das Zulassungsverfahren für Saatgutarten mit unüberwindbaren bürokratischen und finanziellen Hürden verbunden. Zudem befürchten die Umweltschützer eine strenge amtliche Überwachung. Beim Tausch nicht zugelassener Saatgut-Sorten drohen hohe Strafen.

Profiteure der Normierung sind allein die Lebensmittel-Konzerne, die schon jetzt den Großteil des Saatgut-Marktes unter sich aufteilen (hier). Seit Jahren macht die Lobby der Agrarindustrie in Brüssel Stimmung für einen weiteren Schritt in Richtung Saatgut-Kartell. Ziel ist die Kontrolle der gesamten Lebensmittelproduktion durch einige wenige Großkonzerne. Schon heute werden kleinere Konkurrenten mittels Anzeigen von Monsanto und Co dazu gezwungen, ausschließlich ihr Saatgut zu kaufen. In Zukunft drohen nun auch Verwaltungsstrafen.

Der Konsument habe kaum mehr eine Wahlfreiheit, was auf seinem Teller landet, heißt es in einem offenen Brief von mehr als einem Dutzend Europäischer Umweltschutzorganisationen an Kommission und EU-Parlament. Weniger Vielfalt heiße auch weniger Farben und Geschmäcker, und schlussendlich weniger Lebensmittelqualität. Gefordert wird eine komplette Neuausrichtung des nun laufenden Reformprozesses. Saatgutanwendern müsse eine größere Sorten-Vielfalt zu Verfügung stellen, insbesondere Arten, die an lokale Bedingungen angepasst sind. Dies würde dazu beitragen, den Verbrauch an Pestiziden, Düngemitteln und Wasser zu reduzieren und die Verschmutzung von Böden und Wasser einzudämmen.

Initiativen wie jene der Umweltorganisationen oder ein entsprechender Antrag der Grünen im österreichischen Nationalrat werden aber wohl wirkungslos bleiben, solange nicht mehrere Mitgliedsstaaten gegen die geplante Verordnung auftreten. Noch ist der Beschluss nicht umgesetzt. Die EU-Kommission soll am 6. Mai ihren Entwurf vorlegen, danach muss sich das EU-Parlament damit beschäftigen.

Sollte das Parlament die Verordnung durchwinken, dürfen auch Privatleute ihre in Obst- und Gemüseprodukte nicht mehr verbreiten, wenn sie nicht den Wünschen von Monsanto EU-Normen entsprechen.

Es ist bezeichnend für die mangelnde demokratische Legitimation der EU, dass solche grundlegenden Entscheidungen durchgezogen werden, ohne dass die Bürger davon etwas mitbekommen. Ist die Verordnung einmal beschlossen, sind die Lebensmittel-Konzerne im Recht und die Bürger in der Defensive und werden größte Schwierigkeiten haben, die gesetzlichen Regelungen wieder rückgängig zu machen.

Die Abgeordneten des Europa-Parlaments dürften den Antrag zur Verordnung nicht einmal gelesen haben.

Sie kaufen ihre Lebensmittel im Supermarkt."

Wednesday, 3 April 2013

verkehrte Welt

Ich lebe gegen den Strom.

"Bauingenieur Pagliuca arbeitete viele Jahre bei demselben Unternehmen, doch als es dem schlechter ging, bekam er in den letzten sechs Monaten vor der Kündigung kein Geld mehr. (...) Als er noch bezahlt wurde, verdiente er 900 Euro im Monat und lebte bei seinen Eltern. "Wenn ich es mir mit 30 Jahren nicht einmal leisten kann, alleine zu wohnen, wann soll ich dann denn Kinder bekommen?", sagt Pagliuca."

Als Bauingenieur 900 Euro im Monat, das ist Italien!

"Ich habe Deutschland nie irgendetwas gegeben, nie hier Steuern bezahlt, aber der Staat hilft mir".

(Aber...wie lange kann der Staat das noch?)

Hier fragen mich die meisten nur erstaunt, was ich in Italien will. Warum ich nicht in Deutschland geblieben bin. Ihr Traum ist Berlin und sie lernen Deutsch.
Von Deutschen hingegen werde ich regelmässig angeschrieben, um vom Auswandern zu berichten. Sie wollen seit Jahren nach Italien und fragen, wie ich es gemacht habe.

Saturday, 23 March 2013

Zwischen den Ländern

Gardasee

Die ehemalige griechische Mitbewohnerin aus Berlin verpasst ihren Anschlussflug in Mailand und sitzt 2 Tage fest. Was liegt da näher als zu mir an den Gardasee zu kommen?

Sie hat ihr zuhause auf Kreta, ist vor 5 Jahren nach Berlin gezogen und kann nun aufgrund der Krise nicht wirklich zurück. Als sie meine Wahlheimat sieht, ist sie platt: "Das ist ein Paradies, jetzt verstehe ich Dich. Du hast alles richtig gemacht!"

Sie ist müde, seit Wochen Schnee, seit Monaten grau, Berlin ist nach ein paar Jahren einfach genug. Für mich nicht, aber ich bin ja auch ein Stadtkind. Trotzdem bin ich lieber hier. Ich trage Winterjacke und Stiefel bei 13 Grad (in der Sonne 19), sie lacht und ich erkläre ihr, dass es abends wirklich noch winterlich kalt ist. Sie, die aus dem tiefsten Süden kommt, am Meer lebt, vor Berlin keine Winterbekleidung hatte, benimmt sich wie eine deutsche Touristin. Dünne Jacke, Gesicht der Sonne entgegengestreckt. Die Ruhe des Sees. Im Hintergrund die schneebedeckten Berge. Palmen am Ufer. Pool im Garten. Wir reden lange über die Situation unserer Länder. Italien geht es (noch?) besser als Griechenland aber ich habe trotzdem Zukunftsangst. Ich verdiene wesentlich weniger als meine Freunde in Deutschland, ein soziales Netz, gibt es hier kaum. In Deutschland wird man gut aufgefangen. Wir kennen Personen, die mehr Unterstützung vom Staat erhalten als ich hier arbeitenderweise verdiene. Und doch meint sie, dass ich alles richtig gemacht habe. Lebensqualität im Alltag.

Monday, 25 February 2013

Italien hat die Wahl...

Einige Italiener sprechen mehr über das gestrige Fussballspiel (Ac Mailand - Inter Mailand) als über die Wahlen. Andere sind einfach nur besorgt. Sie wollen wählen und wissen nicht wen. Es gibt keine wirklichen Alternativen, dazu kommt, dass die Kandidaten hier anders dargestellt werden als in Deutschland. Klar sollte man Berlusconi kein Wort glauben, aber wenn man sonst eh nicht weiss, wen man wählen könnte, dann versuchen es einige (Minderbemittelte) doch mit demjenigen, der großartige Steuerrückzahlungen verspricht. Meine Freunde und Bekannte haben ihn nicht gewählt aber macht das einen Unterschied? Hier sind doch alle korrupt. Ja, ich lebe in Italien aber große Hoffnungen habe ich nicht für dieses Land.

Saturday, 26 January 2013

Bumm. Crash!

Um 20:50 Uhr. Wir gehen auf den Balkon und sehen ein Auto mitten im, ach was, auf (dem leicht erhöhten) Kreisverkehr frontal an einen Olivenbaum gelehnt. Ein paar Zementpfeiler hat es auch herausgehoben.

Der betrunkene Fahrer ist frohen Mutes, sieht den Totalschaden nicht und versucht weiter Richtung Heimat zu fahren. Das Auto startet natürlich nicht, also will er es schieben. Dabei hält er sich kaum auf den Beinen.

Also die Polizei kommt: "Ja, das ist mein Auto, aber ich bin nicht gefahren." (er ist weit und breit der einzige...)

So ein Idiot. Wenn da nicht ein Kreisverkehr mit Olivenbaum, sondern ein Fahrradfahrer gewesen wäre?!

Ich sag es immer wieder, das Leben auf dem Land ist gefährlich. In Berlin gab es diesbezüglich nie Probleme, man hat dort gar kein Auto, fährt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, hat nicht das Problem, ob man was trinken kann oder nicht, oder wer heute mit dem Fahren dran ist. Ich habe wirklich Angst, diesbezüglich Kinder auf dem Land großzuziehen. Trinken und dann fahren ist hier einfach so erschreckend normal.

Monday, 21 January 2013

...

Der Herr Italiener und Fräulein Caliente wollen dieses Jahr zusammenziehen.

Cali: Wir brauchen auch unbedingt eine Garage, schon allein für die Fahrräder.
der Herr: Wohl eher für Deine Schuhe!

Tuesday, 11 December 2012

...

Auf dem Weg von Zanzibar nach Mailand habe ich irgendwie ein Bikini verloren...

Was ich aber eigentlich schreiben wollte...da fliege ich also nach Wien und werde von der Stewardess angesprochen: "Ma noi ci conosciamo?!"....Wir kennen uns doch....war das doch tatsächlich ein Mädel, das gleichzeitig mit mir auf Zanzibar war...das war eh so eine komische Geschichte...eines Morgens bricht sie auf, um mit Delfinen zu schwimmen...von 10 Teilnehmern betreten nur 7 das Boot, von diesen 7 springen nur 3 ins Wasser...Wind und Wellen pur...auf jeden Fall kommt besagte Stewardess vom Ausflug zurück...der Magen dreht sich noch, weshalb sie sich ins Zimmer zurückzieht. Nach ein paar Stunden wacht sie auf und hat ein aufgedunsenes Gesicht...so richtig entstellt...ich fahre bei starkem Wellengang jedenfalls kein Boot mehr!
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*gähn*
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caliente_in_berlin - April 20, 17:42
Ja, aber nur an Tagen,...
Ja, aber nur an Tagen, wo sie die Hose nicht beim Hausmeister...
NeonWilderness - April 20, 16:55
Wirft
Frau Caliente nicht normalerweise die Kamera zusammen...
pathologe - April 20, 16:45
Mit der Kamera.
Mit der Kamera.
gulogulo - April 20, 15:07
Ich sehe schon die nächste...
Ich sehe schon die nächste mögliche Schreckensnachricht:...
NeonWilderness - April 20, 13:48

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