Wenn man nicht ständig seine Instinkte hinterfragt sondern einfach danach handelt, dann geht einiges sicher lockerer von der Hand. Zumindest im jeweiligen Augenblick. Aber Instinkte können einen ja auch in die Irre führen. Was dann? Dann hat man was falsches gemacht. Natürlich im positiven wie im negativen Sinn.
Wanjas Welt - April 14, 11:45
Instinkte irren in den seltensten Fällen, eher irrt die Vernunft, die uns zu Dingen leitet, die "man" aus Erziehung/Umgebung erlernt hat. Das sog.Bauchgefühl ist in meinen Augen jenes das immer richtig liegt, auch wenn ich es manches mal übergehen möchte. Fehler macht jeder, was wären wir ohne Fehler und woraus würden wir lernen wenn nicht aus den eigenen Fehlern? Wichtig ist nur, das man seine eigenen Fehler sieht und dazu stehen kann und es beim nächsten mal anders angeht.
Herr Baron, ich glaube (wie Wanja) Instinkte führen einen nicht in die Irre. Was uns auf falsche Bahnen bringt, ist nur die Angst auf die Instinkte zu hören. Zumindest ist es bei mir so. Ich mache mir meine Leben sehr kompliziert, weil ich zu viel mit dem Verstand arbeite. Würde ich öfter auf mein Bauchgefühl hören, wäre vieles einfacher. Aber wir sind eben keine Tiere, die auf Nahrungssuche sind. Unsere Umwelt ist etwas komplexer.
wie oft dacht ich schon, hätte ich doch auf dieses unbestimmte gefühl gehört, es wäre die richtige entscheidung gewesen, leider mischt sich der kopf zuviel ein und schreit lauter als der bauch!
ein schönes zitat, frau caliente.... woher kommt es denn?
aber.... ob es ganz richtig ist, weiß ich nicht.... ich hab' zum beispiel oft den instinkt, aus angst vor etwas weglaufen zu wollen. aber wenn ich mich zwinge, es nicht zu tun, erlebe ich oft etwas schönes, was mir sonst nicht beschieden gewesen wäre.....
hab jetzt erst deinen comment von vor ein paar tagen entdeckt... sorry. woher ich jemanden aus berlin kenne? den hab ich in thailand kennengelernt (wo sonst? du stellst fragen...). ganz a schnucki, modell musterschwiegersohn ;)
Da auch Tiere rein instinktiv handeln, wäre es sicherlich besser, auch die Menschen würden es tun.
Schade nur, daß die meisten Instinkte aberzogen werden.
Instinktiv würde ich mich jetzt am liebsten wieder ins Bett legen und faulenzen, meine Erziehung - die morgen auch hier in Form meiner Mutter aufschlagen wird - verbietet mir jedoch die Faulheit und treibt mich zu hausfraulerischen Höchstleistungen an. Naja, zumindest versucht sie es, mal schauen, wer siegt ;o)
psst, dafür hab ich ja gestern den Tag mit herrlichstem Faulenzen verbracht und meinen Hintern kaum vom Platz bewegt *gg*
Auch Dir schöne Feiertage ;o)
Ich denke es liegt an der Mischung, ob man seinem Instinkt folgen sollte oder nicht.
In der Vergangenheit habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, wenn mein Bauch mich warnte, mir etwas signalisierte und ich es auf Verstandsbasis nicht realisieren wollte, kam das böse Erwachen. Wenn ich meinen Bauch gefolgt bin, wachsam war und auf ihm hörte, dann ersparte ich mir zwar nicht unbedingt die schlechte Erfahrung, aber ich war vorbereitet.
Und mein Bauch ist das unerklärliche, das was ich rational und emotional nicht erklären kann. Es ist einfach da und warnt oder bestätigt.
Meinst Du damit unsere Gefühle? Den Naturtrieb wie bei den Tierlein, den meinst Du ja wohl nicht, oder? ;-).
Was mich anbetrifft, so bin ich ein sehr gefühlsbetonter Mensch und ich lebe bis heute damit recht gut. Ich kann auch einmal eine Situation eine Weile mit dem Kopf steuern, aber auch dann kommen irgendwann die Gefühle und sagen mir, dass ich Ihnen folgen soll.
Mein Gefühl zum Beispiel sagte mir, im Mai die Bloggerbande in Wien sehen zu wollen. mein Kopf hätte eher gesagt, wozu, was soll das.
Sind die Gefühle bei mir einmal nicht so gut, dann komme ich auch mal ins Schleudern, wer nicht?
Nun, was sagt denn Wikipedia so? Bitte hier:
Der Begriff Instinkt, wörtlich Naturtrieb, wird heute oft im übertragenen Sinne für „ein sicheres Gefühl für etwas“ verwendet und bezeichnet Verhaltensweisen, die ohne reflektierte Kontrolle ablaufen. Es ist bis heute schwierig, das Wort Instinkt genau zu definieren, da es bei unterschiedlichen Autoren eine unterschiedliche Bedeutung haben kann.
Das Wort „Instinkt" wurde im 18. Jahrhundert abgeleitet aus dem lateinischen Begriff instinctae naturae, dem wiederum das Verb instinguere (= anstacheln, antreiben, hineinstechen) zugrunde lag. Das Adjektiv instinktiv bedeutet „vom Instinkt geleitet, trieb-, gefühlsmäßig“. Es wurde im 19. Jahrhundert dem französischen Wort instinctif nachgebildet.
Die Untersuchung der äußerlich sichtbaren Auswirkungen von Instinkten sah die seit den 1930er Jahren aus der Tierpsychologie hervorgegangene Ethologie als eines ihrer wesentlichen Forschungsziele an. Heute vermeiden die Psychologie und die Verhaltensbiologie weitgehend diesen nie eindeutig definierten Begriff und ersetzen ihn durch „angeborenes Verhalten“. Instinkte spielen allenfalls noch als Metapher für funktionale Zusammenhänge eine Rolle, deren physiologische Grundlagen noch nicht geklärt sind. Mit zunehmender Kenntnis der Arbeitsweise des Gehirns, so hofft man, wird man den Begriff völlig aufgeben können.
...ich finde den eigenen instinkt "sehr gesund"...er kann ein guter schutz sein...und allein die tatsache, dass man instinktiv manche sachen tut finde ich eigentlich eine tolle sache...es hat soetwas archiaisches und urspruengliches. ich persoenlich verlasse mich sehr oft auf meinen instinkt.
FROHE OSTERN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
sage ich mal frohe Ostern nach Berlin! Außerdem gefällt mir die Kommenatrrunde hier. Was man mit wenigen Worten für Gedanken und Assoziationen auslösen kann, das ist schon fantastisch. Auch morgen noch einen schönen Sonnenradltag. ;-)