gebloggt from Madrid

Saturday, 24 March 2007

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Spanier sind weise.

Montag Kälteeinbruch. Mittwoch Frühlingsanfang. Donnerstag geben Spanier zu Ehren des Frühlings eine Kostümparty. Polizei stört diese um Mitternacht, doch der Frühling hat uns erhört. *strahl*

Tuesday, 20 March 2007

Telegramm

- zurück in Madrid - Frühlingswetter weg - Wintersachen in Berlin - Warmwasser wieder da - 20 Stunden Schlaf in 6 Tagen und 5 Nächten -

Wednesday, 7 March 2007

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akute Blogvernachlässigungsgefahr:

10.3. Madrid --> Berlin
12.3. Berlin --> Freiberg
14.3. Freiberg --> Berlin
15.3. Berlin --> Madrid
16.3. Madrid --> Alicante
17.3. Alicante --> Valencia
20.3. Valencia --> Madrid

Sunday, 4 March 2007

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Chambao: "Volando voy, volando vengo...por el camino yo me entretengo...enamorao de la vida aunque a veces duela...si tengo frío busco candela"

Freitag habe ich jemanden vom Flughafen abgeholt. Ganz mulmig wurde mir da in der Magengegend. Tränen wollten aus den Augen kriechen und meine Hände begannen zu zittern. Am Samstag werde ich mich selbst ins Flugzeug setzen. Nur ein paar Tage Deutschland. Doch wenn ich dann wieder in Madrid eintreffe, bleibt mir genau ein Monat hier. Vier lächerliche Wochen bis ich alles Geliebte hinter mir lassen muss. Zum dritten Mal mache ich solch einen Abschied nach einem Jahr im Süden durch. Alle guten Dinge sind drei. Ein viertes Mal wird es nicht geben. Dann gibt es nur noch Ausland für endlos. Das verspreche ich mir.

Friday, 2 March 2007

eingetauscht

Acht-Quadratmeter-Zimmer ohne Fenster gegen Fünf-Raum-Wohnung mit zwei Bädern. Ganz für mich allein. Das gesamte Wochenende. Es gibt sogar einen Schreibtisch, auf dem ich mich und meine Magisterarbeit ausbreiten kann.

Thursday, 1 March 2007

pünktlich zum Märzanfang

Nächtigen beim Auserwählten…morgens duschen so lange ich will...mit der Temperatur, die ICH bestimme…anschließend alte Sonnecreme als Bodylotion verwenden…in der Nase Sommererinnerungen ...dazu der blaue Himmel und die erwarteten 17 Grad…im Schatten wohlgemerkt…wenn ich mich dann erst mal in die Sonne begebe…

Monday, 26 February 2007

puh

Seit nun schon mehreren Wochen will das Duschen, ganz besonders das Haare waschen, in meinem Hause geplant sein. Man nehme ein bisschen Geduld und die drei Töpfe der Küche, fülle sie mit Wasser, bringe dieses zum Kochen und trage dann alles vorsichtig (!) ins Bad. Stöpsel ins Waschbecken und rein das Wasser. Die Koch- und Trageaktion muss mindestens viermal wiederholt werden. Dann stelle man sich in die Badewanne, nehme ein Litermaß zur Hand und „dusche“ sich. Ich bin froh über die Lösung, denn auch wenn eine kalte Dusche hin und wieder recht erfrischend sein mag, so macht sich eisiges Wasser auf dem Kopf nicht wirklich gut. Während mir also von Tag zu Tag die Lust aufs Duschen mehr vergeht, erlebte ich heute eine Überraschung: das kalte Wasser war weg. Aus der Brause kam nur heißes (wohl bemerkt heißes, nicht warmes) Wasser. Kochende Flüssigkeit auf Haut ist nur bedingt angenehm, weshalb mich die nicht-kalte Dusche auch nicht wirklich erfreuen konnte. Sie sehen, ich bin eine typische Frau, der man es nie recht machen kann. Und jetzt bitte Mitleid!

PS: „Hermana“ Pringle ist immer noch in town. Zu gestern Nacht sage ich nur PUH!

Friday, 23 February 2007

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Pringle està en Madrid.

Da ein abendliches Treffen sowohl Dienstag als auch Mittwoch nicht zustande kommen wollte, fragte ich spontan, ob wir am Donnerstag in meiner Mittagspause einen Kaffee trinken gehen. Vorschlag wurde akzeptiert, jedoch leicht modifiziert: statt Kaffee gab es Bier. Ich mag Miss Pringle *g*

Am Abend stießen wir erneut zusammen. War ich früher eine berüchtigte während-der-Woche-Ausgeherin, so sieht es seit dem neuen Jahr etwas anders aus: chronischer Schlafentzug und zufallende Augen nicht aufgrund Fiesta, sondern da nur nachts Zeit für die Magisterarbeit bleibt.

Also setzte ich mir 3 Uhr als Limit. Als es 2.30 Uhr allerdings voller wurde und vor allem die Stimmung stieg, griff ich mir Suse und meine Beine und verließ den Club, bevor es so viel Spaß machen würde, dass ich nicht mehr gehen wollte.

Leider verpasste ich dadurch Peters Anruf, der vermutlich zu uns stoßen wollte.

Wäre eine gute Idee gewesen, denn 7.56 Uhr (ich hatte bereits Wasser für den Kaffee aufgesetzt), erreichte mich folgende Sms von Pringle:

Da habt ihr was versäumt… Sala Sol ist ja schlimmer als Palacio de G., hab ne ganze Menge Fotos (nix zum posten), bis demnächst! ach ja, ich bin verliebt

Nun denn, während Frau Pringle also auf Männersuche war (*seufz*…frei müsste man sein), suchte ich etwas ganz anderes: mein Augenlicht. Ich erwachte mit völlig verklebten Augen und rannte auf dem Weg ins Bad gegen alle möglichen Türen und Wände.Nachdem eine Reinigung mit Wasser statt gefunden hatte, konnte ich immer noch nicht klar sehen. Meine Augen waren klein und geschwollen und die Welt erschien alles andere als scharf.

Mit Mühe und Not schminkte ich mich, schließlich würde ich heute nach dem Kindergarten im Gymnasium hospitieren und wollte der Vermutung entgehen, dass ich eine neue Mitschülerin sei. Nun ja, die nette Kindergartenerzieherin schätzte mich auf 17. Aber ich komme vom Thema ab...

Jedenfalls setzte ich nach dem Schminken meine Brille auf…und sah weniger als zuvor. Seltsamer Effekt. Erstmal ordentlich Putzen. Wieder aufsetzen. Nichts sehen. Da fiel es mir wie Schuppen Kontaktlinsen von den Augen…ich hatte nachts vergessen meine Linsen raus zu nehmen.

Ich hab mich so lautstark über meine Blödheit amüsiert, dass meine Mitbewohnerin glaubte, ich sei jetzt erst vom Tanzen nach Hause gekommen und noch betrunken. Schließlich kennt sie es nichts anders von mir.

Pringle: heute und morgen trennen sich unsere Wege leider, aber eins steht fest: Sonntag wird gerockt bis in die Morgenstunden!!! Dann können wir auch wieder über Gulo und die anderen lästern :-P

Monday, 19 February 2007

melancolìa

Luca Dirisio: „Ci vuole calma (…)“

Schmerzvolle Sehnsucht nach Mailand beherrschte die letzten Tage. Ist es der Wunsch nach der Zeit dort oder vermisse ich nur die Stadt? Ich weiß es nicht. Fakt ist, dass seit 2000 nie so viel Zeit zwischen zwei Besuchen verstrichen ist, wie diesmal. Im März vergangenen Jahres war ich das letzte Mal dort. Mir kommt es vor als wäre es gestern gewesen, denn die Bilder „meiner“ Stadt habe ich immer lebhaft vor Augen.

Bibi, ist es wirklich schon ein Jahr her, dass wir caffè auf dem Corso Como tranken?!

Vor einer Woche gab es eine kleine Feier bei einem Freund meines Auserwählten. Circa die Hälfte der anwesenden Spanier haben sich in Mailand kennen gelernt. Und so kam es, dass der Projektor bald Fotos von damals zeigte. Tiefe Seufzer links und rechts, so manch einer wischte sich heimlich eine Träne aus dem Auge.

Im Moment fehlen mir Zeit und Geld für diesen Kurztripp. Doch wenn sich das ändert, muss ich mir die Frage stellen, die es immer wieder zu beantworten gibt: neues Reiseziel oder zurück in die „Heimat“? In den letzten sechs Jahren habe ich eigentlich nur Mailand, Madrid und London bereist. Von dort gab es auch mal Ausflüge zu anderen Zielen, doch die genannten Städte scheinen meine Fixpunkte zu sein, inklusive Berlin natürlich. Ich bereue es nicht, doch ich nehme mir jedes Mal vor, endlich eine „richtige“ Reise durchzuführen.

Doch dann macht sich diese kaum aushaltbare Sehnsucht breit. Und ich kann einfach nicht anders. In meinen Boxen läuft seit Tagen Gino Paolis „Sapore di Sale“…im Wechsel mit Klassikern von Toto Cutugno, Adriano Celentano und Tiziano Ferro.

Italia, mi manchi. Milano, mi manchi. Senza di voi non sarei la persona che sono. Grazie. A presto!

Saturday, 17 February 2007

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Bebe: "Yo soy del sur, tú eres del norte (...)"

Die Tage sind grau und es regnet viel. Doch mittendrin setzt sich die Sonne immer wieder für mehrere Stunden durch. Das ist die Zeit, in der sich bestätigt warum ich den Süden liebe. Denn dann riecht es nach Frühling und es erstrahlt der blauste Himmel der Welt über unseren Köpfen. Schon in Mailand liebte ich, dass der Frühling ab Februar beginnt. Und während dieser in Deutschland noch gegen seine Müdigkeit kämpft, geht er in Städten wie Mailand und Madrid bereits in den Sommer über…in einen Sommer, den es bei uns einfach nicht gibt. Ich bin ein Kind des Südens, ich kann es nicht ändern.
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