gebloggt from Madrid

Tuesday, 13 February 2007

curiosidades

Nun hat es mich doch noch getroffen...innerhalb twodays konnte ich mich gut ducken, doch die Schoki scheint gut in Weitwurf zu sein:

1. Ich mag keine Cola…es sei denn sie ist mit Rum oder Rotwein gemischt.

2. Ich spreche Spanisch mit italienischem und Italienisch mit französischem Akzent. Angeblich. Und in Deutsch verwechsle ich gern gestern, heute und morgen bzw. die Wochentage. Da muss bei mir irgendeine Verbindung locker sein. Natürlich weiß ich, wann gestern und wann morgen ist, aber wenn ich etwas erzähle, komme ich da leicht durcheinander. Bei Verabredungen ist dies natürlich noch tragischer. Ursprünglich hatte man z.B. Mittwoch geplant. Danach folgen noch ein paar Emails und ich schreibe zur Verabschiedung und Bestätigung „Dann also bis Sonntag“. Ich habe dabei allerdings Mittwoch im Visier…nur kann das der Mail-Empfänger nicht ahnen und ist dann ziemlich verwirrt.

3. Möhren und Paprika mag ich roh, aber nicht gekocht.

4. Ich schlafe 10 Monate im Jahr mit Wärmflasche an den Füßen. Auch wenn ich irgendwo zu Besuch bin. Außerdem gern mit Oropax.

5. Lieber esse ich keine Schokolade, als nur ein Stück. Wenn schon, denn schon. Das gilt eigentlich für Süßigkeiten aller Art.

6. Ich bin ein Kommunikations- und Email-Freak. Aber telefonieren tu ich nicht gern.

Inzwischen wurde das Stöckchen von fast allen hier bearbeitet...aber ich würde eigentlich ganz gern die Kuriositäten der anderen Madridblogger kennen lernen...also los!

Monday, 12 February 2007

Empfehlung

Bringen Sie einer Französin bei zu sagen: "Ich vernasche Dich" --> Gänsehaut garantiert.
Bringen Sie einem Spanier bei zu sagen: "Nicht lang schnacken, Kopf in den Nacken." --> Lachkrampf garantiert.

Ich für meinen Teil habe dem hoffenlich-nie-mehr-Ex erstmal "mein Schatz" und "Ich habe Dich zum Fressen gern" ins Ohr gesetzt. Bis 10 zählen konnte er schon.

Friday, 9 February 2007

google

Nichts Neues ist, dass Leute hier nach folgenden Dingen suchen:
tiersex, tiersex stories, pizzasex,
Schuhe verbrennen,
Italienische Esskulturen,
chinesische schulmädchen, russinen ficken, geile russinen,
most beautiful sentence,
dolce vita, Italian Way of Life
geknipst,
de madrid al cielo, caliente
weibliche brusthaare, nina ruge ungeschminkt,
Das etruskische Lächeln,
altersgeil,
Rippenfellentzündung Seitenstechen, Zwerchfellentzündung, Husten dann seitenstechen
Weinerei Berlin
Sag mir quando

Erstaunlich finde ich hingegen, wie man auf die Idee kommt, google solche Fragen zu stellen:
bin ich deutscher oder franzose?
was ist gedankenkino?
wo wohnt shakira?
haben hunde einen siebten sinn?
was tun bei zahnausfall?
Why do I cry for no reason at all?
Verliebt wie verhalte ich mich richtig?
Was trinken wir heute abend?

Am interessanteste finde ich allerdings dieses Gesuch:
vor dem Spaziergang gab sie mir eine Strumpfhose von ihr

Und damit die anderen Blogger nicht leer ausgehen…einige Besucher wollten wahrscheinlich gar nicht zu mir, sondern zu Euch:
Allegra: Buon Giorno bella Donna, bruni pizza Napoli, Aperitivo milan, Milan grau
AndiBerlin : Da kiekste wa
Araxe: komm wir fressen eine leiche
Baron: De baronmeter, Parken ohne anwohnerparkausweis
Checkbox 404: Gedichte sau schwein
Covergirl: Schuhfetischist, "ich liebe männer"
Herold: Fkk- Strände Capri
Larousse: Ich bin die Märchenfee
Legatus: Unser berliner bezirk
Nessy: Dampf ablassen
Pringle: liebe aufwärmen, Spanier anbaggern
Sokrates: Lustknaben
Twoblog: O sole mio nur text

Ich hätte noch "Klapprad", "Sickest sites" und "Auspuffsound" zu vergeben.

Wednesday, 7 February 2007

...

Seit circa drei Wochen kein heißes Wasser im Haus. Nur kalt bis warm, und das nur unter gutem Zureden. Seit einer Woche spinnt außerdem das Internet. Weder Wasser noch W-Lan können mich aus der Ruhe bringen. Dazu bin ich hier viel zu glücklich mit meinem Leben. Und…ich wußte ja, worauf ich mich im Süden Europas einlasse.

Aber heute…heute steht meine Geduld kurz vorm Platzen. Ich kann mit unorganisierten Italienern umgehen und ich kann mit lässigen Spaniern umgehen.
Aber was macht man mit Italienern in Spanien? Das ist einfach zu viel des Guten! Was da aufeinandertrifft…das lässt sich kaum in Worte fassen.

Ich schreibe meine Magisterarbeit mit Unterstützung der staatlichen italienischen Schule in Madrid. Eigentlich wollte ich im November anfangen, doch da emails nicht beantwortet wurden und die telefonische Erreichbarkeit und Rückrufbereitschaft bei Null lagen, hat sich das Ganze bis Januar verschoben. Nun gut, so hätte ich ja trotzdem noch meine drei Monate für die Beobachtungen und Untersuchungen, die ich eingeplant habe…denkste. Italienische Organisation eben. Keiner weiß von nichts, ich werde von einer Person zur anderen geschickt und zwischendurch immer wieder um mehrere Tage vertröstet.

Die Grund- und Mittelschule habe ich zum Glück schon geschafft. Also…nicht wirklich. Es sollte nur ein „erstes Hospitieren“ sein, um einen Eindruck zu gewinnen, wie alles funktioniert und auf welchem Stand die Sprachkenntnisse der Schüler sind, aber zu mehr wird nun wohl keine Zeit bleiben.
Es sei denn…es sei denn, der Kindergarten, der mich irgendwann anrufen wollte (obwohl ich persönlich da war) um mir mitzuteilen wann ich in welche Gruppen kommen dürfe, meldet sich doch nicht mehr. Und das Gymnasium? Ja, das Gymnasium lässt mich jetzt erstmal einen Antrag schreiben, was ich dort überhaupt will. Es könne ja schließlich jeder kommen. Da mögen sie recht haben…nur…ich bin bereits seit einem Monat fast täglich vor Ort und in die Grund- und Mittelschule durfte ich auch ohne jede Bescheinigung. Ganz abgesehen davon, dass interne Informationen ohne ein Zucken mit der Wimper mit mir geteilt wurden.

Na gut, dann übe ich mich eben im Warten, lese weiterhin Sekundärliteratur und verfasse den Theorieteil. Das wäre nur wesentlich einfacher, wenn ich bereits wüsste, worauf diese Arbeit hinausläuft. Dazu müsste ich aber im Gymnasium hospitieren. Oder wenigstens die ganzen Fragebögen endlich zurückbekommen, deren Ausfüllen nur 10 Minuten dauert, und auf deren Empfang ich trotzdem von Tag zu Tag vertröstet werde. Ich hätte ja noch Zeit und so. Ich glaube allerdings nicht, dass es taktisch klug wäre, die Magisterarbeit vor der Datenauswertung zu schreiben.

Argh…Italiener! Und während ich das sage, kann ich schon wieder nur schmunzeln. Eigentlich mag ich sie ja. Eigentlich. Wenn die Arbeit nur nicht schon angemeldet wäre…

Bitte steht mir bei und schickt ein deutsches Wunder nach Madrid!

Sunday, 4 February 2007

felicidad

„Duhu“ druckst sie rum, „ich muss Dir was sagen. Das heißt…ich weiß es gar nicht…keine Ahnung wie man solche Sachen handhabt, war ja das erste Mal, dass ich zwei Männer gleichzeitig hatte. Vielleicht willst Du es gar nicht wissen, vielleicht bestehst Du aber auch darauf informiert zu sein…jedenfalls…also…ähm…ich treffe mich nächste Woche mit dem anderen“.

Kurzes Schweigen. Dann: „Mhm…ich glaube, ich möchte es besser nicht wissen. Du hast Dich für mich entschieden und damit vertraue ich Dir. Alles andere sind nur unangenehme Informationen“.

Eine halbe Minute später: „Was macht Ihr? …Abendessen?“
(kurzer Ausschrei) „Aber wehe am Donnerstag“. „Wieso?“ fragt sie. Er: “Na, das ist doch Valentinstag“.

Sie lacht und sagt ihm, dass es noch nicht soweit sei. Es ist ihm peinlich, dass er sich in der Woche geirrt hat, doch sie küsst ihn aus vollem Herzen. Dass er von der Existenz des Valentinstages weiß, hätte sie niemals gedacht. Und dass sie ihn gemeinsam verbringen werden, schon gar nicht.

Fünf Stunden später, nachts auf dem Heimweg. Sie will unbedingt in einen 24-Stunden-Shop, um ihren Appetit auf Snickers zu bändigen. Er: „Perfekt. So können wir gleich Kaffee für das Frühstück kaufen. Ich habe doch nie welchen im Haus, aber ich weiß, dass Du früh gern Deinen cafe con leche trinkst.“ Ihr fehlen jegliche Worte vor Staunen. Nach zwei Jahren, die sie sich kennen, mal mehr und mal weniger in Beziehung, macht er sich zum ersten Mal einen Kopf über solche Kleinigkeiten.

Er will wirklich, dass sie sich wohl fühlt. Rundum. Mit ihm. Bei ihm. Und er ist erfolgreich.

Saturday, 3 February 2007

...

:-)

Sunday, 28 January 2007

*hablamos*

Drei Spanier haben mir an diesem Wochenende gesagt, dass ich im Spanischen einen italienischen Akzent habe. Aufgrund meines ungerollten „r“ fast unmöglich, aber trotzdem ein tolles Kompliment. Besser als ein deutscher Akzent…zumal ich diese, meine, Sprache nicht wirklich beherrsche. Aktuelle Beispiele:

Der Tag war für mich verlaufen.
Schweimerei.

Saturday, 27 January 2007

*Klischee*

Dienstagnachmittag. Caliente spricht mit einer Lehrerin, ob sie am nächsten Tag bei ihr im Unterricht hospitieren dürfe. Die Lehrerin ist einverstanden und schlägt die Stunden ab 11 Uhr vor. Caliente beharrt darauf, bereits früh anwesend sein zu dürfen. Überzeugungskunst erfolgreich.

Am nächsten Tag verschläft caliente leider nur um eine halbe Stunde und erscheint somit um 11 Uhr in besagter Klasse. Als einigermaßen gut erzogener Mensch entschuldigt sie sich bei der Lehrerin für ihr Zuspätkommen, ganz besonders, da sie am Tag zuvor der Meinung war, sie MÜSSE bereits am Morgen kommen.

Was passiert? Die alte Schachtel Lehrerin hört geduldig zu, dreht sich anschließend zu einer Kollegin um und meint: „Tipica tedesca.“

Thursday, 25 January 2007

*hick*

...mein Blog ist heute 555 Tage alt...

Wednesday, 24 January 2007

*dormir*

Wecker steht auf 7.45 Uhr. Ich wache 7.43 Uhr auf, mache noch mal die Augen zu…und schaue erneut 8.15 Uhr auf die Uhr. Haargenau die Zeit, zu der ich hätte losgehen müssen. Nun hat es also auch mich getroffen; den notorischen Nichtverschläfer in Person. Mal sehen was der Tag bringt. Die Lust auf ihn ist mir jedenfalls vergangen. Ich hätte ja wenigstens richtig verschlafen können…bis ich ausgeschlafen bin…*torkelt gähnend in die Küche zu ihrem café con leche*…
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*gähn*
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caliente_in_berlin - April 20, 17:42

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