gebloggt from Madrid

Sunday, 3 December 2006

*cognición*

So. Jetzt habe ich eine leise Ahnung warum es Männergeschichten und nicht Manngeschichte heißt.

Friday, 1 December 2006

*confusión*

Wenn alles anders kommt, als man denkt, ich jedoch genau das im Auge im behalte, kommt es dann doch nicht anders, weil es ja anders kommt?

*date mit Banderas*

Eigentlich wollten ich gestern Karaoke singen gehen. Als dieser Plan nicht zustande kam, war ich froh: endlich mal wieder um Mitternacht ins Bett und acht oder vielleicht sogar neun Stunden schlafen... *träum*

Dann rief meine Lieblingsspanierin an und meinte, sie habe Karten für den neuen Film von Antonio Banderas. Nichts ahnend musste ich erst einmal googlen, um zu erfahren, dass der Herr in El Camino de Los Ingleses nicht auftritt, sondern Produzent ist. Meine Freundin meinte dann noch, dass sie sich vorstellen könne, dass dort irgendetwas Spezielles los sein wird, weil es sich um die Premiere handelt.

So kam es, dass wir im Kinepolis, dem größten Kino der Welt (!), völlig underdressed über einen roten Teppich schlenderten um in den uns zugewiesenen Saal zu gelangen. Einen Blick auf Antonio haben wir nicht wirklich erhascht; zu sehr waren wir mit den Nachos und verschiedensten Soßen auf unseren, eigentlich nur meinem, Jackenärmel beschäftigt. Angekommen, gab es zunächst eine Live-Übertragung aus dem Nachbarsaal, wo der gute Señor Banderas von seinem Film erzählte. Danach durften wir den Streifen selbst bewerten. Und mir fehlen die Worte. Dieser Film ist so ganz anders. Zunächst fand ich alles nur merkwürdig, auch musste ich mich an den andalusischen Akzent der Schauspieler gewöhnen, doch dann befand ich mich mitten drin und erlebte die verschiedensten Probleme der jungen Charaktere. Ich kann nicht sagen, dass er gut oder schlecht war. Ich kann nur sagen anders. Und interessant.

Thursday, 30 November 2006

*dìas culinarias*

Die Sushi Bar Yataki in der Calle Hortaleza 72 macht Unmögliches möglich. Sushi in Madrid wird bezahlbar. Das Mittagsmenü kostet 9 Euro und beinhaltete für mich ein Getränk, Tempura, Sushi (mit Lachs und Thunfisch) und Crepe mit Nutella *zufrieden bin*

Außerdem zog es mich gestern zu einem Geburtstagsessen in Chueca. Es handelt sich um einen Marokkaner in der Nähe des Tigres. Von außen unscheinbar, doch die Inneneinrichtung versetzte uns sofort in das ferne Land; das Essen sowieso. Wir waren acht Personen, vier Spanier, drei Engländer und ich, und haben verschiedene Sachen zum Probieren und Teilen bestellt. Inklusive Wein sind wir hier ebenfalls mit 9 Euro pro Person herausgekommen.

Jetzt ist aber erstmal Sparen angesagt…oder meine Liebsten müssen auf Weihnachtsgeschenke verzichten *g*

Tuesday, 28 November 2006

*diario*

Tagebuchblogging mag ich nicht, doch kann ich hier einfach nicht drauf verzichten. Zu sehr zuckt es in den Fingern.

Freitag ging es mit einem Spanier in eine sizilianische Trattoría in meiner Straße. Sehr lustig, da unsere Verständigungssprache Italienisch ist und wir somit die Kellner ein bisschen in die Irre führten. Dort arbeiten nämlich echte Italiener. So schmeckt es auch. Mhmm. Was hatte ich den Pizzateig vermisst…und Lambrusco…und Limoncello. Für das hausgemachte Tiramisú reichte meine Magenausdehnung leider nicht mehr, wird aber nachgeholt. Anschließend wollten wir ein bisschen verdauungstanzen, doch wo ist in Madrid um Mitternacht was los? Natürlich in Chueca, dem Schwulenviertel! Das Diskopub war rappelvoll und kostete im Gegensatz zum restlichen Madrid nur vier Euro Eintritt. So hab ich es gern!

Samstag zog es mich mit ein paar Leuten in den Sala Erasmus (Calle Hortaleza). Nichts Besonderes und leider wenig Gäste, weshalb ich mich gegen 3 Uhr entschloss, zu Freunden in den nahe gelegenen Sala Siroco (Calle San Dimas, bei San Bernardo) zu wechseln. Matze und Suse kamen spontan mit. Der Herr gab beim Eintritt von 10 Euro auf, doch die Dame blieb hart und hatte letztendlich jede Menge Spaß. Ich übrigens auch. Trotz Elektromusik…das war einfach ganz anders…kein blöder Techno, kein langweiliges Dancehouse…irgendwie mitreißend. Erinnerte mich an meinen Besuch in der Panoramabar in Berlin ;-) Das Publikum auch. Also nicht ans Panorama, aber an Berlin. So viele alternative Menschen, keine aufdringlichen Hemdspanier, keine überstylten Tussis, sondern alles sehr sympathische Menschen, mit denen man auch leicht ins Gespräch kam. Peter, das nächste Mal musst Du mit! ;-)

Saturday, 25 November 2006

*Homies in town*

Dieses Wochenende zu Besuch: meine ehemalige Mitbewohnerin aus Berlin, weil sie nämlich letztes Jahr in Madrid Erasmus gemacht hat, und der Mitbewohner eines spanischen Freundes in Berlin, der nun eine Fernbeziehung zu einer Spanierin in Madrid hat. Die Welt besteht nur aus zwei Städten, scheint es.
Beweis: meine Lieblingsspanierin in Berlin ist aus Madrid und die ist nun auch für 2 Monate wieder hier. Ab Dezember kommt außerdem ein Freund aus Barcelona wegen neuem Job nach Madrid...und den kenne ich ebenfalls aus Berlin.
Na gut…Mailand existiert auch noch…es tummeln sich nicht wenige Spanier in Madrid, die ich in der italienischen Fashion-City kennen gelernt habe.
Die Erde ist rund? Vergesst das! Die Welt ist ein Dreieck!

Thursday, 23 November 2006

*Rasputin*

Interessantes Erlebnis gestern: Spanier sind ähnlich verschlossen wie Italiener was fremde Esskulturen angeht. Anlässlich eines Geburtstags waren wir einem russischen Restaurant. Für mich auch das erste Mal, doch kannte ich bereits einige Gerichte. Für die Spanier hingegen war alles neu und so wurden diese Dinge auch kommentiert…teilweise etwas abfällig…zwar immer mit Humor unterlegt, aber trotzdem nicht wirklich offen für Neues.

Wednesday, 22 November 2006

*viva Italia*

Alle Völker des heutigen Europas zusammengehalten, lässt sich nicht verkennen, dass dem Italiener die natürlichste und ungezwungenste Lebensart eigen ist. Schon seine Gebärden spielen frei und ungehindert, er sticht vorteilhaft ab gegen den gezierten, übertriebenen Franzosen, den feierlichen Spanier, den eingebildeten Engländer und unbeholfenen Deutschen. Es ist als ob wir hinter den Alpen Gesessenen der Mienen des Gesichts und der Bedeutsamkeit unserer Hände und Finger, deren Gestikulation des lebhaftesten Ausdrucks, einer stummen Sprache fähig wird, uns gleichsam schämten. Jeder Italiener weiß damit auf das angelegenste und ungezwungenste seine Rede zu unterstützen.

Jakob Grimm 1844 unter seinen Italienischen Eindrücken

Monday, 20 November 2006

*diario*

Spanische Spontaneität ist ansteckend und so kam es am Donnerstag, dass aus Matze’s Einweihung ein Besuch in der Bar Hora Bruja wurde. Dort fanden wir mehr oder weniger bekannte Gesichter und wie immer angenehme Getränkepreise vor. Was ich am drauffolgenden Tag allerdings nicht fand, war mein Päckchen, das mir laut Suchdienst der Deutschen Post am 17.10. (Oktober!) hier zugestellt werden sollte. Mit moralischer Unterstützung meiner Lieblingsspanierin aus Berlin, die zufälligerweise (*g*) gerade 2 Monate in Madrid verweilt, gab es Anrufe und Besuche bei meiner Postfiliale, bei der Hauptzentrale und bei der Filiale, die sich um internationale Angelegenheiten kümmert. Ohne Erfolg. Doch inzwischen hat uns der Madrider Flughafen verraten, dass das Päckchen wohl am 17.11. wieder nach Deutschland zurückgeschickt worden sei, vorher sogar in Barcelona weilte…warum auch immer.
Freitagabend reichte die Kraft dann also nur noch für ein Abendessen in einer spanisch-englischen WG und italienischem Dvd-Schauen. Dementsprechend fit konnte ich mich Samstag in den ganzen Unikram werfen, nur um mich abzulenken, bis die Nacht endlich kommen würde. Es ging mit Deutschen in den Sala Erasmus, der uns mit „offener Bar“ für 10 Euro und mich persönlich mit dem 2-Minuten-Heimweg lockte. Housemusik und eine nicht volle Tanzfläche ließen mich gegen 3 Uhr zu Spaniern nach Huertas aufbrechen. Tanzen bis in den Morgen…wie sehr hatte ich das vermisst…das musste natürlich mit anschließendem Frühstück in der chocolatería gefeiert werden. Kaum zuhause angekommen, klingelte mein Wecker und meine Beine führten mich zu meiner Frühstücksverabredung mit Suse. Vollgepumpt mit Koffein konnte der Sonntag beginnen und nach Magisterarbeit mit Kino enden. Hat einer von Euch Borat gesehen? Diese Mischung aus peinlich und lustig…unglaublich! Ab und zu konnte ich vor Mitleid mit den Beteiligten einfach nicht hinsehen, andererseits bin ich nicht selten fast vor Lachen vom Sessel gerutscht…

Wednesday, 15 November 2006

*resfriado*

Ich fühle mich wie ein Mann: ich bin erkältet und leide.
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