Friday, 26 September 2008

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So eine letzte Schicht macht nachdenklich. In vielerlei Hinsicht. Auf dem Heimweg gegen Mitternacht schweben also viele tiefgreifende Gedankenfetzen durch mein Hirn. Unter anderem überlege ich, was man wohl noch zum Thema Wasser bloggen könnte. In diesem Moment kommt die rettende Sms, die mich an meinen eigentlichen roten Faden erinnert: Zufälle.

Ciao Cali, wie der Zufall es will, nimmt eine Freundin, die uns gerade besucht, den gleichen Flug nach Venedig wie Du. Wenn Du magst...ein Platz wäre bei mir am Sonntag im Auto frei.

Und nun bin ich mal gespannt, ob ich diese Freundin zufällig irgendwoher kenne... *g*

Wednesday, 24 September 2008

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Wird Zeit, dass ich das Land verlasse. Haben heute im Sushi-Laden aus Versehen Zeche geprellt...

Tuesday, 23 September 2008

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Cali hat inzwischen erfahren, dass sie nicht die gesamte Woche am Gardasee verbringen wird. Es geht auch zur Chefausbilderin nach Como. Fein, da war ich vor acht Jahren mit meinen Au Pair-Kiddies. Damals wohnte George Clooney noch nicht da...

Friday, 19 September 2008

schmerzvolle Erkenntnisse

Wusstet Ihr, dass eine wasserdichte Uhr nach dem Batteriewechsel nicht mehr wasserdicht ist? *rollt mit den Augen*

Wednesday, 17 September 2008

back from Paris

So. Zurück. Alle schwärmen von Paris und ich habe das nie so richtig wahrgenommen. Dachte, das machen alle, so wie auch jeder Berlin als Wahnsinnsstadt bezeichnet, selbst wenn er nichts mit ihr anfangen kann. Nun gut, ich reihe mich in die Parisbewunderer ein, meine schwärmenden Blicke können allerdings auch an der Paracatemol- und Ibuprofendosis oder wahlweise am Fieberwahn liegen. Wobei neben einer Grippe oder den Eiffelturmstufen natürlich auch so mancher Argentiner in der Lage ist, einem weiche Knie zu verschaffen.

Friday, 12 September 2008

Immer mal was Neues

Ich weiß nicht so ganz, wie ich das der Bloggerschaft erklären soll. Ich war ja noch nie in Paris. Und ich muss erst am Mittwoch wieder arbeiten. Und ich konnte eine Oktoberschicht gegen September eintauschen, so dass ich die Fahrtkosten raushabe. Und es ist nun mal so, dass wir zwischen Amsterdam und Berlin hin- und herchatteten bis uns diese Idee kam. Heute abend steige ich also für 14,5 Stunden in den Bus, um einen gewissen Argentiner noch einmal zu sehen. Wohnen werden wir bei seiner Schwester. Loca, ya lo sé....aber sprach ich nicht erst im letzten Beitrag von Bauchentscheidungen? Das Leben ist viel zu kurz...wenn nicht jetzt, wann dann? Amen.

Und ja, ich habe Angst, dass mir das Gepäck wieder aus dem Bus geklaut wird...

Wednesday, 10 September 2008

Eine Entscheidung muss fallen.

Das schecht bezahlte Praktikum, das inhaltlich alles gibt, was ich mir wünsche? Wofür ich sogar in Berlin bleiben würde? In dessen Team nur junge Leute arbeiten? Wo ich die Möglichkeit habe, mich voll einzubringen?

Oder der Job am Gardasee, wo ich Ende des Monats auf gut Glück runter soll, ein bisschen bleiben und arbeiten und schauen wie es mir gefällt... Der Job ist okay, aber er schneidet im Vergleich zum Praktikum schlecht ab. Der Job bringt mich nicht in die berufliche Richtung, in die ich will. Der Job ist zunächst nicht gut bezahlt, aber im Vergleich zum Praktikum natürlich Gold wert. Gardasee...schönes Italien...aber will man da wirklich als Endzwanzigerin leben? Ich sehe mich eher in einer Großstadt.

Es ist eine Prinzipentscheidung. Ich wollte weg. Und ich wollte nach dem Studium kein Praktikum anfangen. Während des Praktikums würde ich ständig darüber nachdenken, wie es wohl am Gardasee gewesen wäre. Läuft es am Gardasee schief, werde ich die Entscheidung nicht bereuen, weil ich es versucht habe.

Wie so oft in den letzten Jahren, höre ich auf den Bauch statt auf den Kopf. Und der will in der Sonne liegen.

Sunday, 7 September 2008

von Männern und so

Mittwochabend spontan in die FC Magnet-Bar, angeblich nur um eine Freundin der Mitbewohnerin aufzuheitern. Letztendlich befand sich die kleine Cali in einer Gruppe von Griechen und beeindruckte mit wenigen aber wichtigen Sprachkenntnissen, haha. Schöne Männer übrigens, das wollte ich schon nach dem Urlaub sagen. Zumindest der Durchschnittskretaner komplett nach meinem Geschmack. 99% hätten mir auf der Insel gefallen können, alledings nur zum Anschauen. Perfekt hergerichtet, als ob sie jederzeit auf ein Foto warten, selbst beim Beachvolleyball wirkten sie nicht vollständig gelöst. Und im Nachtleben saßen sie lieber beobachtend an der Theke anstatt sich tanzend zu amüsieren. Unnahbar irgendwie. Da war mir der Argentiner der letzten Tage wesentlich näher. Affairen zwischen Lehrern und Schülern sind ja verpöhnt, aber wie ist das eigentlich mit Hotelangestellten und Gästen (rein hypothetisch natürlich *g*)?

Thursday, 4 September 2008

hach ja, wa?

Kreta

Kreta

Wednesday, 3 September 2008

questi tedeschi

...und dann bekam ich bei der heutigen Abholung meines Magisterzeugnisses eine Einladung zur Abschlussfeier, die in 11 Monaten stattfindet...

Monday, 1 September 2008

Elafonisi

Kreta: Elafonisi

Hier machte die Kamera plumps. Die Fotos sind inzwischen gerettet. Nun muss ich noch herausfinden, ob die Kamera kaputt oder nur der Akku funktionsuntüchtig ist.

Friday, 29 August 2008

...

Ich frage den norwegischen Gast, warum er gerade jetzt nach Berlin zieht, so hat er doch den Sommer verpasst. Er grinst nur und erzählt, dass in seiner Heimat derzeit zwölf Grad sind.

Ich nehme die Information wahr, fühle mich aber nicht besser. Ich versinke in Selbstmitleid, denn Berlin ist grau, immer, egal ob kalt oder warm. Seit einer Woche habe ich keine Sonne gesehen, alles deutet auf Herbst hin und der Winter wird lang. Den deutschen Sommer habe ich lernend verpasst, Griechenland hat mich dafür zehn Tage lang mit einem wolkenlosen Himmel beschert. Nie trug ich etwas langärmeliges oder geschlossene Schuhe. Auch in Spanien erscheint der Sommer im August noch endlos. Ich erinnere mich an meine Jahre im Süden, ein Leben mit Leichtigkeit, denn unter blauem Himmel kann ich alles schaffen. Ich bekomme es mit der Angst zu tun...war es das jetzt? Wenn ich jetzt nicht meine Sachen packe und gehe, verpasse ich dann den Absprung? Die Hostelgäste aus Madrid machen es mir nicht leichter, mein Herz zieht sich zusammen und ich weiß, dass ich es mir ewig vorhalten werde, nicht gegangen zu sein. Irgendetwas hält mich ab und ich bin enttäuscht von mir.

Wednesday, 27 August 2008

Babel auf Kreta

Der beste Freund der Mitbewohnerin, der Erasmus in Spanien gemacht hat. Seine griechische Kommilitonin, die den spanischen Freund zu Besuch hatte. Die beste Freundin der Mitbewohnerin, die ein Jahr in Österreich war. Die Tanten und Onkel, die in Palermo studiert haben. Die Cousins und Cousinen die in London oder New York leb(t)en. Die Griechin und die Polin, die mit der Mitbewohnerin in Rom wohnten.

Dhen miláo kalá Elleniká.

Monday, 25 August 2008

baby, gimme some optimism

Bei meinem Besuch fand seine Großmutter den Weg ins Grab, die Großmutter der Mitbewohnerin "nur" den ins Krankenhaus.

Damals wurde meine Kamera geklaut. Diesmal den ersten Tag vergessen, den zweiten und dritten unbrauchbar und (nach der Reparatur) am siebten im Meer.

Ich finde, die Dinge haben sich gebessert.
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